Coronavirus im Aargau

Suhr meldet den ersten Covid-19-Fall an einer Aargauer Schule

In September war in Suhr bereits ein Kind an Tuberkulose erkrankt.

In September war in Suhr bereits ein Kind an Tuberkulose erkrankt.

Nach Aufnahme des Präsenzunterrichts am 11. Mai ist ein Realschüler positiv getestet worden. Die Schule hat die Eltern umgehend informiert.

Ein Suhrer Schüler wurde am letzten Freitag positiv auf das neue Coronavirus getestet, wie Tele M1 berichtet. Nach einer Meldung der Kantonsärztin informierte Gesamtschulleiterin Denise Widmer gestern Montag alle Eltern per Brief. Auf Anfrage sagt sie heute Dienstag, der Knabe sei noch krank, habe aber keine schweren Symptome.

Er war zuletzt am 15. Mai in der Schule und befindet sich nun in Isolation, seine Familie in Quarantäne – seine Schulklasse aber nicht. Dies sei laut Vorschriften des Bundes auch nicht nötig, sagt Denise Widmer. Experten gehen davon aus, dass Schüler untereinander nicht ansteckend sind. Nur zu den Lehrpersonen müssen die Abstandsregeln eingehalten werden. Diese Massnahmen sowie die Hygienevorschriften werden laut der Schulleiterin in Suhr bisher gut umgesetzt.

Bereits ein Fall in der Nähe von Zofingen

Zuvor war bereits ein Sekundarschüler in Reiden LU nahe bei Zofingen positiv getestet worden. Auch dort lief der Schulbetrieb weiter. Hohe Wellen schlug die Kritik einer Mutter, da dort nur die Eltern der ersten Oberstufe informiert wurden und nicht alle. Der Gemeinderat musste darauf eine Medienkonferenz einberufen.

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