Zukunftsraum Aarau

Suhr bleibt dem Projekt Zukunftsraum treu

Die Gemeinde Suhr will beim Projekt Zukunftrsraum Aarau weiter mitdiskutieren.

Die Gemeinde Suhr will beim Projekt Zukunftrsraum Aarau weiter mitdiskutieren.

Die Gemeinde Suhr macht auch in der Ausarbeitungsphase beim Projekt Zukunftsraum Aarau mit. Offen bleibt: Fusion oder interkommunale Zusammenarbeit mit verbindlichem und einheitlichem Perimeter?

Das Projekt Zukunftsraum Aarau geht in die nächste Phase, die Ausarbeitungsphase. Die beteiligten Gemeinden müssen entscheiden, ob sie dem Projekt auch jetzt noch treu bleiben wollen. Für Suhr hat der Gemeinderat diesen Entscheid nun getroffen: Suhr wird sich weiterhin am Projekt beteiligen. Der Workshop vom 16. Januar, schreibt der Gemeinderat in einer Medienmitteilung, habe gezeigt, dass die Suhrerinnen und Suhrer an einer Weiterführung des Projekts und am Einstieg in die nächste Phase interessiert sind. Dieses Ergebnis sei eine wichtige Basis für den Entscheid des Gemeinderates gewesen.

Der Suhrer Gemeinderat will sowohl die Variante «Fusion» als auch die Variante «Interkommunale Zusammenarbeit mit verbindlichem und einheitlichem Perimeter» weiter prüfen. Eine Stärkung der letztgenannten Variante verbaue eine spätere Fusion nicht. Der Gemeinderat ist überzeugt, «dass mit diesem parallelen Vorgehen die optimalen Voraussetzungen geschaffen werden, um aus der Stärke heraus zu handeln». Suhr und alle weiteren Gemeinden der Region würden damit in eine gute Ausgangsposition gebracht.

Die Variante «Fusion» lässt sich unterteilen in die Teilvarianten «Fusion einzelner Gemeinden untereinander» und «Fusion im Gesamtperimeter». Auf diese Unterscheidung verzichtet der Suhrer Gemeinderat. Mit seiner Stellungnahme distanziert er sich somit einzig von der Variante, die dem Status quo entspricht: dem Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit im bisherigen Rahmen.

Für die Behörde ist wichtig, dass die Gemeinde ihre Stärken in die Ausarbeitung des Projekts einfliessen lassen kann, sei doch Suhr «bei einigen Themen und Angeboten führend» in der Region. Erwähnt werden in diesem Zusammenhang namentlich die familienergänzende Kinderbetreuung, die Quartierentwicklung und die Fachstelle 50+.

Durch aktive Mitarbeit, hält der Gemeinderat fest, könne Suhr die weiteren Schritte des Projekts massgeblich mitgestalten. Und über eine Fusion werde erst am Schluss die Gesamtbevölkerung nach Prüfung und Wertung aller Fakten an der Urne entscheiden. «Somit», heisst es in der Medienmitteilung, «kann Suhr ergebnisoffen in die neue Phase einsteigen.»

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1