Aarau

Studentenorchester unter neuer Führung

V.l.: Valentin Roniger (neuer Präsident), Ramin Abbassi (Dirigent), Yannick Berner (abtretender Präsident).

V.l.: Valentin Roniger (neuer Präsident), Ramin Abbassi (Dirigent), Yannick Berner (abtretender Präsident).

900 Besucher: Das Studentenorchester ASTOR hat ein erfolgreiches Wochenende hinter sich – und bekommt einen neuen Präsidenten.

Das Aarauer Studentenorchester ASTOR, vor acht Jahren gegründet, durfte am Samstag in der Aeschbachhalle und am Sonntag in der Stadtkirche auftreten. Als «überwältigend» bezeichnete der abtretende Orchester-Präsident, Yannick Berner, den Auftritt im neusten Aarauer Event-Lokal – es seien über 400 Besucher gekommen. Sogar 500 waren es am Sonntag beim traditionellen Maikonzert zum Muttertag. Über 60 Jugendliche und junge Erwachsene spielten ein abwechslungsreiches Repertoire von klassischer Musik, von Beethovens Ouvertüre zur Schauspielmusik «Egmont» bis zum Musical «Les Misérables».

Das Orchester wurde vor rund acht Jahren gegründet, «als bescheidenes Grüppchen von Maturanden», heisst es in einer Mitteilung. Sie traten zum ersten Mal an einem Adventsgottesdienst auf. Yannick Berner war Mitbegründer. «Acht Jahre sind eine gute Zeit, Zeit für ein neues Kapitel und Zeit für eine Veränderung.» Mit diesen Worten verabschiedete er sich am Wochenende als Präsident und übergab den Posten an seinen guten Freund und Cellisten Valentin Roniger. Auch dieser ist seit Anbeginn bei ASTOR dabei. Roniger studiert an der Universität Zürich Rechtswissenschaften. Der gebürtige Fricktaler wohnt in Aarau zusammen mit zwei weiteren ASTOR-Mitgliedern in einer WG. Berner, dem es wichtig war, weder Eintrittsgeld für die Konzerte noch Mitgliederbeiträge von den ASTOR-Mitgliedern zu verlangen und stattdessen auf Einnahmen aus Privatanlässen und Kollekten setzte, wird sich nun «neuen Aufgaben widmen», wie er sagt. (NRO)

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