Aus Sicherheitsgründen beschloss der Gemeinderat Oberentfelden im Juni 2018, den Rückbau der im Besitz der Einwohnergemeinde befindlichen Engelscheune und den Schutz der benachbarten Gebäude in Auftrag zu geben. Das ruft der Gemeinderat in einer am Dienstag veröffentlichten Medienmitteilung in Erinnerung. Das im Sommer 2018 aufliegende Baugesuch sah die Entfernung des heutigen Dachs vor. Die Fassade gegen die Dorfstrasse hin sollte dagegen bestehen blieben und mit einer rückwärtigen Konstruktion gegen das Einstürzen gesichert werden. Wegen der Einsturzgefahr wurde kurz nach dem gemeinderätlichen Entscheid ein Sicherheitsgerüst aufgebaut.

Aus dem Vorhaben, wie es sich der Gemeinderat vorstellte, wird aber nichts. Der Kanton hat die Gemeinde zurückgepfiffen. Die Abteilung für Baubewilligungen des Kantons Aargau erteilte dem Bauvorhaben im letzten Herbst zwar die Zustimmung – freilich nur unter bestimmten Auflagen. Der Gemeinderat beschloss hierauf , wie er nun schreibt, «gegen gewisse Auflagen eine Verwaltungsbeschwerde einzureichen».

Nun liegt der Beschluss des Regierungsrats betreffend Teilrückbau der Engelscheune vor. Mit dem Beschluss wird die Einwohnergemeinde Oberentfelden, wie der Medienmitteilung zu entnehmen ist, verpflichtet, «das Dach und die Aussenmauern der Engelscheune in Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege zu sanieren».

Der Gemeinderat hat laut Medienmitteilung entschieden, «den Beschluss des Regierungsrats zu akzeptieren und die Sanierung mit den kantonalen Fachstellen anzugehen». (uw)