Vorstoss

«Strassenverkehrsamt optimieren»: Zwei Grossräte kämpfen für kundenfreundlicheren Service

Karin Bertschi und Rolf Jäggi wollen, dass das Strassenverkehrsamt mehr Freiheiten bekommt.

Karin Bertschi und Rolf Jäggi wollen, dass das Strassenverkehrsamt mehr Freiheiten bekommt.

Die beiden SVP-Grossräte Karin Bertschi (Leimbach) und Rolf Jäggi (Egliswil) kämpfen mittels eines parlamentarischen Vorstosses dafür, dass das Strassenverkehrsamt in Schafisheim mehr Freiheiten bekommt und kundenfreundlicher arbeiten kann.

Sie fragen in der Interpellation: «Welche Konsequenzen würde es nach sich ziehen, wenn das Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau als ‹Institut des öffentlichen Rechts›, analog der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV), geführt würde?» Zudem wollen sie unter anderem wissen, ob der Regierungsrat die heutigen Dienstleistungen des Amtes «als effizient, zeitgerecht und kundenorientiert einschätzt».

Karin Bertschi, die als Sprecherin der Interpellanten auftritt, erklärt: «In meinem Beruf stehe ich in engem Austausch mit dem Transport- und Autogewerbe. Dort sind die hohen Gebühren und der eher unbefriedigende Kundenservice des Strassenverkehrsamts seit längerer Zeit ein Thema. Während der Service schlechter wird, steigen die Gebühren. So muss man etwa für jedes Geschäft am Schalter eine Gebühr von 10 Franken bezahlen – auch wenn ein Eintrag nur 15 Franken kostet und innert weniger Minuten erledigt ist. Gleichzeitig werden Dienstleistungen abgebaut und Schalter geschlossen.»

Bertschi weiter: «Ich kann nachvollziehen, dass sich das Strassenverkehrsamt heute in engen Rahmenbedingungen bewegt und einerseits sparen und andererseits einen guten Service bieten muss – und dies, obwohl es eigentlich einen Gewinn schreibt. Mit unserem Vorstoss wollen wir dem Amt dabei helfen, sich allenfalls genau aus diesem engen Korsett zu befreien, damit es sich danach nach eigenem Ermessen optimal organisieren kann.» (uhg)

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