Randale im Brügglifeld
Strafverfahren gegen sechs Basler und fünf Aarauer Fans

Die Staatsanwaltschaft hat elf Täter ermitteln können, die nach dem Match FC Aarau gegen FC Basel im Mai 2014 auf dem Brügglifeld randalierten. Die letzten Einvernahmen sind für März vorgesehen.

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Wüste Szenen: Anhänger des FC Basel stürmen nach dem letzten Match auf dem Aarauer Brügglifeld das Spielfeld.

Wüste Szenen: Anhänger des FC Basel stürmen nach dem letzten Match auf dem Aarauer Brügglifeld das Spielfeld.

Keystone

Nach dem Spiel des FC Aarau gegen den FC Basel am 15. Mai 2014 kam es im Brügglifeld zu wüsten Ausschreitungen. Damals stürmten zahlreiche Basler Fans das Spielfeld, zündeten Pyro-Fackeln, warfen Gegenstände in den Sektor der Heimfans, provozierten Aarau-Anhänger und lieferten sich mit diesen Schlägereien.

Daraufhin reichte der FCA eine Strafanzeige gegen unbekannt ein, die Staatsanwaltschaft startete eine Untersuchung. Heute stehen die laufenden Strafverfahren vor dem Abschluss, wie Sprecherin Fiona Strebel sagt. «Die Staatsanwaltschaft konnte nach den Ausschreitungen vom Mai 2014 in enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei elf mutmassliche Täter ermitteln. Gegen diese Personen – sechs FCB- und fünf FCA-Anhänger – laufen Strafverfahren wegen Raufhandel und Landfriedensbruch.» Die Schlusseinvernahmen durch die zuständige Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau sind laut Fiona Strebel für März vorgesehen.

Wie hoch die Strafen für die Beteiligten ausfallen werden, lässt sich noch nicht abschätzen. Laut Strafgesetzbuch können Landfriedensbruch und Raufhandel mit bis zu drei Jahren Gefängnis oder Geldstrafen geahndet werden. (fh)