Aarau

Stadtrat von Aarau will es wissen: Wie lebt es sich in Aarau?

Das Rathaus in der historischen Altstadt von Aarau am 3.4.2013.

Das Rathaus in der historischen Altstadt von Aarau am 3.4.2013.

Die Stadtbehörde plant eine Bevölkerungsbefragung zur Lebensqualität in der Stadt. Sie soll Grundlage für ein Stadtmonitoring sein. Entwicklungen sollen erkannt und allfällige Korrekturen angebracht werden können.

Anfangs Mai werden 5000 Einwohnerinnen und Einwohner zur Wohnumgebung, dem Leben im Quartier und den Angeboten in der Stadt befragt. Diese erste Bevölkerungsbefragung ist Teil des Stadtmonitorings.

Die 5000 Stadtbewohner sind mittels Zufallsverfahren aus dem Personenregister ausgewählt worden. Sie werden mit einem persönlichen Schreiben gebeten, an dieser Befragung teilzunehmen.

«Mit der Teilnahme erhält die Bevölkerung die Möglichkeit, ihren Anliegen im politischen Diskurs frühzeitig Gehör zu verschaffen», teilt der Stadtrat mit.

Anonym und vertraulich

Die Umfrage wird im Auftrag des Stadtrats vom Marktforschungsinstitut «publitest» durchgeführt. Die Antworten würden anonym gehalten und vertraulich behandelt, versichern die Stadtbehörden. «Rückschlüsse auf einzelne Personen werden nicht möglich sein.» Das Stadtbauamt wird in Zusammenarbeit mit externen Fachexperten und weiteren Abteilungen der Stadtverwaltung einen Ergebnisbericht erstellen.

Die Bevölkerungsbefragung ist Teil des Stadtmonitorings, das dem Stadtrat ermöglicht, die Anliegen und Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner aufzunehmen und die Attraktivität der Stadt zu verbessern. Ergänzend werden die Strukturdaten (zum Beispiel Einwohner- und Gebäuderegister) systematisch analysiert.

Zudem werden sowohl Zu- wie auch Wegzüger zweimal jährlich zu ihren Gründen für den Wohnortswechsel befragt. Ausgewählte Themen werden im Herbst in Workshops weiter vertieft.

Im Turnus von vier Jahren

Gemäss Stadtbehörde wird das Stadtmonitoring alle vier Jahre wiederholt und dient als empirische Grundlage für die Formulierung langfristiger Ziele, insbesondere von Legislaturzielen.

Ungewollte Entwicklungen und mögliche Brennpunkte sollen frühzeitig erkannt und rechtzeitig korrigierende Massnahmen ausgelöst werden. Über die Ergebnisse des ersten Stadtmonitorings wird der Stadtrat zu Beginn der neuen Legislatur im ersten Quartal 2014 informieren. (az)

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