Zwei modulable Konzertsäle für 300 und maximal 1000 Zuschauer. Dazu ein grösseres Gastronomieangebot. Investitionen in bisher noch unbekannter Höhe und vorerst keine Angaben zur Zahl der notwendigen Parkplätze.

Das ist die Vision «KiFF 2.0», wie sie Ende Dezember vorgestellt wurde (Lesen Sie hier). Noch gibt es erst eine Machbarkeitsstudie für das Projekt, das dereinst das bisherige, alterschwache und zu kleine KiFF ablösen soll.

Hier wird das neue KiFF gebaut: Die Initianten Simon Kaufmann (Co-Geschäftsleiter), Gisela Roth (Präsidentin KiFF), Georg Kunath (Immotelli AG) und Oliver Dredge (Co-Geschäftsleitung).

Hier wird das neue KiFF gebaut: Die Initianten Simon Kaufmann (Co-Geschäftsleiter), Gisela Roth (Präsidentin KiFF), Georg Kunath (Immotelli AG) und Oliver Dredge (Co-Geschäftsleitung).

Im politischen Prozess für die Realisierung des Kulturprojektes ist jetzt ein kleiner, aber wichtiger Schritt vorwärts erfolgt. Dieser Schritt zeigt aber auch, dass der von den Initianten vorgelegte Zeitplan mit einem Baubeginn im Juni 2020 sehr ambitioniert, wenn nicht gar unrealistisch ist.

In einer Medienmitteilung bekräftigt der Stadtrat erstens sein Interesse an einem Neubau des KiFF auf dem Kunath-Areal in der Telli. Zweitens teilt er mit, er werde einen Betrag von 220 000 Franken für die Planungsarbeiten ins Budget 2019 aufnehmen.

Dieses muss dann aber noch vom Einwohnerrat und dem Volk genehmigt werden. Nach der Absichtserklärung des Stadtrates wird noch vor den Sommerferien, im Idealfall Ende Mai, ein Beschluss des Regierungsrates über einem Beitrag des Kantons an die Projektierungsarbeiten erwartet.

«Im aktuellen Jahr sollen die Projektierungsarbeiten für einen Neubau KiFF gestartet und ein Architekturwettbewerb vorbereitet werden», heisst es in der Medienmitteilung der Stadt Aarau. Für den Aarauer Stadtrat ist das KiFF «einer der kantonalen Leuchttürme im Kulturbereich und einer der wichtigsten Kulturveranstalter für die Stadt Aarau». (uhg)