Aarau
Stadtrat Carlo Mettauer: «Die Stadt tut viel für die Kultur»

Es war sein letzter Kulturapéro in offizieller Mission. Nächstes Jahr wird der abtretende Vize-Stadtpräsident Mettauer Gast sein, denn das versprach er: «Ich komme auf jeden Fall.»

Hubert Keller
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Stadtrat Carlo Mettauer.

Stadtrat Carlo Mettauer.

An der Landsgmeind der Kulturschaffenden im Haus zum Schlossgarten strich Mettauer die Bedeutung der Kultur für die Stadt Aarau heraus: Für die einen sei jeder Kulturfranken zu viel, für die anderen zu wenig. «Die ideale Balance findet man nie.» Doch die Zahlen beweisen laut Mettauer, dass die Kultur vonseiten der Stadt und der öffentlichen Hand grosse Unterstützung erfährt.

«Aarau, Kantonshauptstadt, muss eine aktive Kulturpolitik betreiben. Kulturschaffende dürfen frech und aufmüpfig Forderungen stellen, sehr wohl auch konstruktiv mit den Verantwortungsträgern zusammenarbeiten, Visionen entwickeln, Projekte entwerfen und sollen sich nicht in Kleinmut verstecken.» Im Leitbild, in den fünf Initiativen der Stadtentwicklung und im Kulturkonzept, das gegenwärtig erarbeitet wird, habe die Kultur einen hohen Stellenwert.

Für die musikalische Begleitung sorgte Jürg Frey von «Moments Musicaux», die, 1980 gegründet, Mitte September ausklingen werden. Melanie Morgenegg würdigte Jürg Frey als «einen feinen, leisen Menschen mit internationaler Grösse».

Die rund hundert Gäste des Kulturapéros wurden im Rohbau des künftigen Stadtmuseum-Foyers von Kaba Rössler, der Leiterin des Stadtmuseums, und Stadtbaumeister Felix Fuchs empfangen. «Das Stadtmuseum ist der beste Ort, um Identität, Vielfalt und Baukultur als wichtiges Element der Aussenwahrnehmung der Stadt zu vermitteln», sagte Fuchs.

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