Aarau
Stadtpräsidentin Urech zu Wakkerpreis: «Ich freue mich über diesen schönen Start»

Aaraus neue Stadtpräsidentin Jolanda Urech freut sich über den ersten Preis in ihrer noch jungen Amtszeit, ist sich aber bewusst, dass er rückwirkend verliehen wird. Die Entwicklung der Gartenstadt ist damit aber noch längst nicht abgeschlossen.

Sabine Kuster
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Aaraus neue Stadtpräsidentin Jolanda Urech freut sich über den ersten Preis in ihrer noch jungen Amtszeit

Aaraus neue Stadtpräsidentin Jolanda Urech freut sich über den ersten Preis in ihrer noch jungen Amtszeit

Aargauer Zeitung

Frau Urech, erscheint Ihnen Aarau heute besonders schön?

Jolanda Urech: Es ist eine Auszeichnung dafür, dass die Stadt qualitätsvoll gehandelt hat. Deswegen erscheint mir die Stadt heute in einem besonderen Licht. Es freut und ehrt mich sehr. Ich möchte vor allem Stadtbaumeister Felix Fuchs danken, der Aaraus Entwicklung seit über 20 Jahren vorangetrieben hat. Aber auch dem Stadtrat, dem Einwohnerrat und der Bevölkerung, die diese Entwicklung mitgetragen haben.

Sie sind noch keine 30 Tage im Amt und dürfen schon einen Preis entgegen nehmen.

Ich freue mich über diesen schönen Start. Aber es ist mir bewusst, dass der Preis rückwirkend verliehen wird – für all die Jahre davor, in denen sich die Stadt um eine nachhaltige Entwicklung bemüht hat. Aber der Preis ist auch eine Verpflichtung für die Zukunft.

Alle sprechen von Nachhaltigkeit. Was heisst das genau?

Es bedeutet eine qualitätsvolle Verdichtung, dass der Charakter der einzelnen Quartiere bestehen bleibt und die Grün- und Freiflächen gepflegt werden. Alles zusammen im Einklang, das ist Nachhaltigkeit.

Wie stellen Sie sicher, dass es nun, da Aarau offenbar auf einem Höhepunkt ist, nicht abwärts geht mit der Stadtentwicklung?

Wir sind mitten in der Revision der Nutzungsplanung. Wir setzen die Entwicklung fort. Es braucht viel Fingerspitzengefühl. Manche Quartiere sollen in Ruhe gelassen werden, manche sollen die Identität Aaraus bewahren. Die Frage ist zum Beispiel, wie viel Entwicklung und Verdichtung in der Gartenstadt möglich ist.