Aarau
Stadtpräsidentin Jolanda Urech kehrt der Politik den Rücken

Bei den Stadtratswahlen 2017 stellt sich SP-Stadtpräsidentin Jolanda Urech nicht mehr zur Verfügung.

Drucken
Jolanda Urech
10 Bilder
Jolanda Urech, hier am Eidgenössischen Volksmusikfest in Aarau.
Jolanda Urech
Jolanda Urech
Jolanda Urech
Jolanda Urech mit GLP-Nationalrat Beat Flach.
Barbara Terpoorten, Regierungsrat Urs Hofmann, Jolanda Urech und «Bestatter» Mike Müller
Jolanda Urech beschenkt Imbissbuden-Besitzer Ömer Akyüz als Dank für seine Treue zur Stadt Aarau.
Vorpremiere Der Bestatter Vorpremiere Der Bestatter. Links: Stadtpraesidentin Aarau Jolanda Urech und Landammann Urs Hofmann.
Jolanda Urech an ihrem ersten Schultag 1961. Joland Urech am ersten Schultag 21. April 1961

Jolanda Urech

zvg

Stadtpräsidentin Jolanda Urech verzichtet auf eine erneute Kandidatur für die Wahlen im Herbst 2017. Ihre Partei teilt dies mit. Das zweite SP-Mitglied im Stadtrat, Franziska Graf-Bruppacher, tritt wieder an.

Sie freue sich, in der "nächsten Lebensphase nochmals Neues erleben und gestalten zu dürfen und mehr Zeit für meine Familie und meinen Freundeskreis zu haben", teilte die 62-Jährige am Montag mit.

Jolanda Urech engagiert sich seit 24 Jahren politisch für die Stadt Aarau. Von 1990–1997 war sie Mitglied des Einwohnerrats, von 2002–2013 als Stadträtin verantwortlich für das Ressort Verkehr und Umwelt. Als Krönung ihrer politischen Karriere wurde sie 2013 als Stadtpräsidentin gewählt.

Urech war im September 2013 überraschend zur Stadtpräsidentin gewählt worden. Die SP eroberte erstmals das Stadtpräsidium. Urech war zuvor zwölf Jahre Mitglied des Stadtrats gewesen, und acht Jahre hatte sie dem Stadtparlament angehört.

Die SP Aarau bedauert den Verzicht auf eine erneute Kandidatur, wie sie mitteilt. Die Partei respektiere jedoch den Wunsch Urechs, sich nach 24 Jahren aus der aktiven Kommunalpolitik zurückzuziehen.

Die SP erhebt als wählerstärkste Partei der Stadt Anspruch auf das Präsidium. Vor vier Jahren hatte sich Urech gegen Stadtrat Lukas Pfisterer (FDP) durchgesetzt. (az/sda)

Aktuelle Nachrichten