Aarau

Stadt will keine Investition ins Kasernenareal – bis 2030 soll es zivil genutzt werden

Die SP will das Gebiet mitten in Aarau der Bevölkerung zugänglich machen. Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz

Kasernenareal Aarau (gelber Ausschnitt, Archivbild).

Die SP will das Gebiet mitten in Aarau der Bevölkerung zugänglich machen. Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz

Einwohnerrat und Stadtrat fordern eine zivile Nutzung fürs Kasernenareal bis spätestens 2030. Aarau lehnt jegliche Investition ab, die eine «zivile Nutzung längerfristig verhindern könnte».

Erste Sitzung des Einwohnerrats zu Beginn der Amtsperiode 2014–2017. Vorgesehen waren nebst der Inpflichtnahme des neuen Stadtparlaments die Wahl des Ratspräsidiums, der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission und des Wahlbüros. Doch mit dem Postulat in Sachen Kasernenareal erhielt die Sitzung zusätzliche Bedeutung.

Mit 30 gegen 17 Stimmen wurde das Postulat «Aarau will das Rekrutierungszentrum nicht» überwiesen und auch gleich abgeschrieben. Im Sinne der Postulanten hat der Stadtrat nämlich bei Regierungsrätin Susanne Hochuli bereits seinen Standpunkt dargelegt. Die Stadt ersucht die Regierung, für das Kasernenareal «eine Road-Map zu entwerfen, die aufzeigt, wie das Kasernenareal bis 2030 einer zivilen Nutzung zugeführt werden kann».

Nach Abzug der Durchdiener-RS

Der Stadtrat lehnt jegliche Investition an diesem Standort ab, die «eine gesamthafte zivile Nutzung längerfristig verhindern könnte». Gemeint sind Investitionen, die mit der Umsiedlung des Rekrutierungszentrums von Windisch nach Aarau notwendig würden.

Die Arealentwicklung soll, so der Stadtrat, mit Beginn der Umsetzung des Stationierungskonzepts und damit nach dem Abzug der Durchdiener-Rekrutenschule sukzessive umgesetzt werden. Der Stadtrat verfolgt damit das Ziel gemäss kantonalem Richtplan, der ebenfalls eine zivile Nutzung bis spätestens 2030 vorsieht.

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