Aarau
Sri Lanker will Ball aus der Aare fischen – und muss selbst gerettet werden

Beim Versuch einen in die Aare gefallenen Ball aus dem Wasser zu holen, geriet am Samstagabend in Aarau ein Mann aus Sri Lanka in Not und musste gerettet werden. Die Polizei sucht nun die Ersthelfer.

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Der Mann konnte nicht mehr ans Ufer schwimmen. (Archiv)

Der Mann konnte nicht mehr ans Ufer schwimmen. (Archiv)

Pascal Meier

Der Unfall ereignete sich am Samstag um ca. 19.10 Uhr in der Nähe des Aare-Kraftwerks an der Kantonsgrenze Aargau-Solothurn. Beim Spielen am Flussufer fiel ein Volleyball in die Aare. Der 32-jährige wollte den Ball holen und stieg ins Wasser. Dabei wurde er von der Strömung mitgerissen. Alleine konnte er nicht mehr ans Ufer schwimmen.

Mehrere Passanten eilten zur Hilfe. Darunter auch ein unbekannter Mann, welcher schliesslich den Sri Lanker aus der Aare retten konnte. «Der Verunfallte wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt und befindet sich in stabilem Zustand», wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt.

Ein solcher Rettungsversuch kann für den spontanen Retter auch gefährlich werden. In Panik kann eine Person in Not um sich schlagen und damit die andere Person unter Wasser ziehen. Oftmals kann es deshalb sicherer sein, wenn man vor dem Rettungsversuch wartet, bis die andere Person untergegangen ist. «Dann kann man die Person hinauf und an Land ziehen», meint die Bibersteiner Badmeisterin Tanja Hinni. (kpa/ldu)