Aarau

Spielerisch verspielt ins neue Jahr 2011 gestartet

Stadtammann Marcel Guignard (m.) mit «seinen» vier Vizeammännern (von links) Carlo Mettauer, Hanspeter Mueller, Urs Hofmann und Beat Blattner am 1. 1. 11 im Kultur- und Kongresshaus. Foto: Hermann Rauber

Stadtammann Marcel Guignard (m.) mit «seinen» vier Vizeammännern (von links) Carlo Mettauer, Hanspeter Mueller, Urs Hofmann und Beat Blattner am 1. 1. 11 im Kultur- und Kongresshaus. Foto: Hermann Rauber

Hunderte liessen sich am Neujahrsempfang der Kantonshauptstadt vom Motto anstecken und spielten mit.

«Die Aarauerinnen und Aarauer haben den Jahreswechsel spielend geschafft», durfte Stadtammann Marcel Guignard am Abend des 1. Januar 2011 feststellen. Er bezog sich auf das diesjährige Motto des längst zur schönen Tradition gewordenen Neujahrsempfangs, nämlich «Verspielt».

An 21 dezentralen Standorten wurde dieser Affiche bereits am Nachmittag mehr oder minder ausgiebig gefrönt, ehe sich die ganze Festgemeinde im städtischen Musentempel namens KuK zum fröhlichen Gläserklingen und zum Austausch von Glückwünschen versammelte. Und zwar Jung und Alt, «Oberi und Underi, Gwöhnlechi und Bsunderi», wie der Volksmund zu sagen pflegt.

Im nationalen Scheinwerfer

Guignard durfte in seiner Neujahrsansprache eine positive Bilanz ziehen, habe sich doch die Aargauer Kantonshauptstadt «mehrfach im nationalen Scheinwerferlicht sonnen können». Dazu gehörten der Besuch der Landesregierung unter Führung von Doris Leuthard auf dem «Bundesratsreisli» in Aarau ebenso wie die Festlichkeiten der Schützen am «Eidgenössischen» in Juni und Juli. Nicht ganz mithalten konnte auf dem Spielfeld der FC Aarau, doch die Hoffnung stirbt laut dem Stadtammann zuletzt, «vielleicht muss man wieder einmal untendurch, um die Kraft zu gewinnen, nach oben zu kommen und auch zu bleiben», hiess es unter Raunen im Saal an die Adresse der «Tschütteler» und Clubverantwortlichen.

Für «Aufbruchstimmung» gesorgt habe stattdessen die Eröffnung des neuen Bahnhofgebäudes mit der «weit herum grössten Uhr», die allerdings ihren Dienst vorläufig nur bei Tageslicht zu leisten vermöge. Der Stadtammann lobte auch die zunehmende regionale Zusammenarbeit, die «bis hin zur Fusion» eine der grossen Herausforderungen der nächsten Jahre bleiben werde,

In Aarau, so der Stadtammann, werde «weiter investiert und gebaut». Die Stadt habe nicht zuletzt dank positiven Volksentscheiden die guten Rahmenbedingungen «nicht aufs Spiel gesetzt». Die Sanierung oder der Ersatz der veralteten Sporthalle und der Mittleren Bühne (unter dem Begriff «Oxer») meldeten sich bereits an. Beide Projekte passten zum Neujahrsmotto des Spiels.

Kein Wunder also, dass sich die Festgemeinde bei diesen Perspektiven in bester Laune zeigte und bis Mitternacht ausgiebig feierte und tanzte, eine Art Maienzugstimmung mitten im Winter.

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