Gränichen

Spatenstich für Werkhof Moortal

Jetzt gehts an den Aushub; zum Spaten griffen gestern namentlich die anwesenden Mitglieder der Baukommission Werkhof Moortal unter ihrem Präsidenten Hans Peter Lüem (ganz rechts). Gesellschaft leisteten ihnen Vertreter des Bauamts, der Feuerwehr, der Technischen Betriebe sowie Architekt André Lüscher (Dritter von links).

Jetzt gehts an den Aushub; zum Spaten griffen gestern namentlich die anwesenden Mitglieder der Baukommission Werkhof Moortal unter ihrem Präsidenten Hans Peter Lüem (ganz rechts). Gesellschaft leisteten ihnen Vertreter des Bauamts, der Feuerwehr, der Technischen Betriebe sowie Architekt André Lüscher (Dritter von links).

Zur Stabilisierung des Untergrunds sind nicht kalkulierte Pfahlfundationen nötig.

Als die Gränicher Gmeind im Juni 2017 ohne nennenswerten Widerstand den Verpflichtungskredit von 10,87 Mio. Franken für den neuen Werkhof im Moortal sprach, lagen die ersten Diskussionen über einen Ersatz des 1972 im Kirchenfeld errichteten Betriebsgebäudes (Bauamt, Feuerwehr, Technische Betriebe) bereits sieben Jahre zurück. In der Zwischenzeit waren auch eine separate Lösung für die Feuerwehr und die Zusammenlegung der Bauämter von Gränichen und Suhr erwogen worden. Dem Souverän vorgelegt wurde am Ende aber ein von der Bähni + Lüscher Architekten AG, Muhen entworfenes Projekt, bei dem alles unter einem Dach ist. Realisiert wird es im Moortal, auf Land der Ortsbürgergemeinde, die den Grund der Einwohnergemeinde im Baurecht abtritt.

Er sei überzeugt, dass der getroffene Entscheid richtig gewesen sei und «dass das etwas Gutes gibt», sagte der Präsident der Baukommission Werkhof Moortal, Vizegemeindeammann Hans Peter Lüem beim Spatenstich. Nachdem das bisher auf dem Gelände bestehende Lagergebäude abgebrochen worden ist, kann nun der Aushub durch die Heiniger AG, Uerkheim erfolgen.

Sondierungen (Versickerungsversuche für das Dachwasser) förderten allerdings, wie Lüem ausführte, eine Überraschung zutage: Der Kiesuntergrund liegt unter einer rund fünf Meter dicken Lehmschicht. Deshalb sind nicht kalkulierte Pfahlfundationen nötig, die der Gemeinderat ebenfalls an die Heiniger AG vergeben hat. Geplant ist, dass Aushub und Pfahlfundationen bis Ende Juni abgeschlossen sind. Die Baumeisterarbeiten, die dann beginnen können, werden dem Vernehmen nach noch diese Woche ausgeschrieben. Bei diesen hofft man, so Lüem, die Mehrkosten für die Pfählungen wieder hereinholen zu können.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1