Aarau

SP will Wende in der Exekutive: «Unsere Partei ist die Grösste in der Stadt»

Franziska Zimmerli (r.) befragte Franziska Graf und Daniel Siegenthaler.

Franziska Zimmerli (r.) befragte Franziska Graf und Daniel Siegenthaler.

Am Sommerfest auf dem Aarauer Kirchenplatz gab es kämpferische Töne.

Die SP der Stadt Aarau nominiert ihre Einwohnerräte erst am 30. August. Deshalb war das städtische Parlament am Wahlkampfauftakt vom Samstag auf dem Kirchenplatz noch kein Thema. Dafür machte Stadtparteipräsidentin Gabriela Suter noch einmal un klar, was bei den Stadtratswahlen am 24. September aus linker Sicht das Ziel ist: «Wir brauchen eine Wende in der Exekutive.» Mitte-links statt bürgerlich. Zudem wollen die Genossen das Stadtpräsidium behalten, dass sie vor vier Jahren mit Jolanda Urech gewonnen haben. «Diese Ziele können wir erreichen», betonte Gabriela Suter.

«Die grösste Partei der Stadt»

Die Stadtpartei-Präsidentin weiter: «Wir sind bestens aufgestellt. Wir haben gute Kandidierende. Unsere Partei ist die Grösste in der Stadt: Wir hatten letztes Jahr einen Wähleranteil von 30 Prozent.» Gabriela Suter rief dazu auf, die vier Kandidierenden von Mitte-Links auf die Wahlzettel zu schreiben. Es sind dies: Daniel Siegenthaler (SP, neu, soll Stadtpräsident werden), Franziska Graf-Bruppacher (SP, bisher), Hanspeter Thur (Grüne, neu) und Angelica Cavegn Leitner (Pro Aarau, bisher). Mit keinem Wort erwähnte Präsidentin Suter die wilde Kandidatin Silvia Dell’Aquila, die ihre SP-Mitgliedschaft sisitert hat und sich vom Komitee «Für unser Aarau» nominieren liess.

Die Schulpflegerin Franziska Zimmerli moderierte einen Talk mit den Stadtratskandidaten: Daniel Siegenthaler ging auf Distanz zum stadträtlichen Vorschlag, in der Altstadt eine «ruhige» und eine «belebte Zone» zu schaffen. Franziska Graf wies bei der Frage nach dem Bus in der Altstadt auf die verschiedenen Interessen (Busbenützer, Gewerbetreibende, Gastronomie) hin und sagte: «Es gibt den Kompromiss, bei dem alle zufrieden sind nicht.»

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