Aarau
SP-Spitzenkandidat Daniel Siegenthaler stellt Fragen zum Hochhaus-Stadion

Der Stadtrat soll möglichst noch innerhalb der kommenden zwei Wochen Fragen zur Nutzungsplanung und zur Querfinanzierung beantworten. Der Stadtrat soll möglichst noch innerhalb der kommenden zwei Wochen Fragen zur Nutzungsplanung und zur Querfinanzierung beantworten.

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Daniel Siegenthaler, SP-Kandidat.Iseli

Daniel Siegenthaler, SP-Kandidat.Iseli

Chris Iseli

Das Stadion wird immer mehr Gegenstand des Stadtratswahlkampfs. Nach Hanspeter Thür (plant eine Alternative zum Stadion mit den Hochhäusern) und Hanspeter Hilfiker (IBA-Aktien für das Stadion verkaufen) nimmt sich jetzt der Stadtpräsidenten-Kandidat der SP, Daniel Siegenthaler, des Themas an, und zwar als Einwohnerrat mit einer dringlichen Anfrage. Der Stadtrat soll möglichst noch innerhalb der kommenden zwei Wochen Fragen zur Nutzungsplanung und zur Querfinanzierung beantworten.

Siegenthaler schreibt: «Wenn Private von der Öffentlichkeit Sonderleistungen erwarten, darf die Öffentlichkeit Transparenz erwarten.» Und: «In den vorliegenden Unterlagen fehlen wichtige Informationen, insbesondere zum Planungsablauf und zur Finanzierung.» Es geht einerseits um die Abläufe bei der Änderung der Nutzungsplanung. Siegenthaler befürchtet, dass die Ergebnisse des Mitwirkungsverfahrens nicht in die Testplanung (Ausarbeitung des Richtprojekts) einfliessen, weil diese beiden Schritte – wegen des Zeitdrucks – parallel durchgeführt werden. Er fragt etwa: «Wie wird gewährleistet, dass die Öffentlichkeit Zugang zu den Planungsunterlagen erhält (zum Beispiel zum Richtprojekt)?»

Brisant ist der zweite Teil, in dem der Stadtrat über die Querfinanzierung des Stadions durch die drei Hochhäuser befragt wird: «Welche Auswirkungen hat die ‹Querfinanzierung› auf die Mieten und Preise der geplanten Wohnungen?» SP-Mann Siegenthalers will nicht als Stadion-Verhinderer wahrgenommen werden. Er betont: «Ich bin für ein Super-League-taugliches Stadion in Aarau.» (uhg)

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