Tötungsdelikt Aarau
So sucht die Polizei nach dem Täter

Am vierten Tag nach dem Tötungsdelikt an einer 66-Jährigen, verteilt die Kantonspolizei in Aarau Flugblätter mit Fotos des Opfers. Die Ermittler hoffen auf nützliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Stefania Telesca
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Es ist die Strecke, auf der Hildegard Enz-Rivola vor ihrem Tod jeden Morgen mit ihrem Hund spazieren ging. Vom Kraftwerk in Aarau bis zum Entennest in Schönenwerd und zurück.

Hier verteilt die Kantonspolizei Aargau am Montag Flugblätter mit Fotos der getöteten Frau und ihres Hundes: «Wir wollen gezielt Passantinnen und Passanten ansprechen, die mit dem Hund unterwegs sind, am Walken oder spazieren sind, ob sie allenfalls diese Frau kennen, oder ob sie etwas Verdächtiges wahrgenommen haben», sagt Roland Pfister, Kommunikationschef der Kantonspolizei Aargau.

Kantonspolizei Aargau verteilt Flyer zum Tötungsdelikt Die Kantonspolizei Aargau verteilt rund um den Tatort des Tötungsdelikts an Hildegard Enz Rivola Flugblätter an Passanten und Hündeler.
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Kantonspolizei Aargau verteilt Flyer zum Tötungsdelikt Die Kantonspolizei Aargau verteilt rund um den Tatort des Tötungsdelikts an Hildegard Enz Rivola Flugblätter an Passanten und Hündeler.
Kantonspolizei Aargau verteilt Flyer zum Tötungsdelikt Die Kantonspolizei Aargau verteilt rund um den Tatort des Tötungsdelikts an Hildegard Enz Rivola Flugblätter an Passanten und Hündeler.
Kantonspolizei Aargau verteilt Flyer zum Tötungsdelikt Die Kantonspolizei Aargau verteilt rund um den Tatort des Tötungsdelikts an Hildegard Enz Rivola Flugblätter an Passanten und Hündeler.
Kantonspolizei Aargau verteilt Flyer zum Tötungsdelikt Die Kantonspolizei Aargau verteilt rund um den Tatort des Tötungsdelikts an Hildegard Enz Rivola Flugblätter an Passanten und Hündeler.
Kantonspolizei Aargau verteilt Flyer zum Tötungsdelikt Die Kantonspolizei Aargau verteilt rund um den Tatort des Tötungsdelikts an Hildegard Enz Rivola Flugblätter an Passanten und Hündeler.
Kantonspolizei Aargau verteilt Flyer zum Tötungsdelikt Die Kantonspolizei Aargau verteilt rund um den Tatort des Tötungsdelikts an Hildegard Enz Rivola Flugblätter an Passanten und Hündeler.
Kantonspolizei Aargau verteilt Flyer zum Tötungsdelikt Die Kantonspolizei Aargau verteilt rund um den Tatort des Tötungsdelikts an Hildegard Enz Rivola Flugblätter an Passanten und Hündeler.
Kantonspolizei Aargau verteilt Flyer zum Tötungsdelikt Die Kantonspolizei Aargau verteilt rund um den Tatort des Tötungsdelikts an Hildegard Enz Rivola Flugblätter an Passanten und Hündeler.
Kantonspolizei Aargau verteilt Flyer zum Tötungsdelikt Die Kantonspolizei Aargau verteilt rund um den Tatort des Tötungsdelikts an Hildegard Enz Rivola Flugblätter an Passanten und Hündeler.

Kantonspolizei Aargau verteilt Flyer zum Tötungsdelikt Die Kantonspolizei Aargau verteilt rund um den Tatort des Tötungsdelikts an Hildegard Enz Rivola Flugblätter an Passanten und Hündeler.

Claudio Thoma

Vier Tage nachdem jemand Hildegard Enz-Rivola in ihrem Zuhause an der Erlinsbacherstrasse in Aarau getötet hat, fehlt vom Täter noch jede Spur. Am Donnerstagabend vergangener Woche fanden sie ihre Nachbarn blutüberströmt vor ihrem Wohnungseingang. Der Täter hatte ihr mit einem Messer zahlreiche Stichverletzungen zugefügt.

Tötungsdelikt Aarau: Beim Opfer handelt es sich um die 66-jährige Hildegard Enz Rivola.
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Enz Rivola wurde zu Hause an der Erlinsbacherstrasse 40 umgebracht.
Sie ging oft mit ihrem Hund an der Aare spazieren.
Der Hund von Hildegard Enz Rivola verschwand zwischen Donnerstag 17. und Samstagmorgen, 19. Januar 2019. Die Polizei wollte wissen: Wer hat ihn in dieser Zeit gesehen?
Der Tatort befindet sich an der Erlinsbacherstrasse 40 in Aarau (rot markiert).
Wenige Tage nach der Bluttat: Die Kantonspolizei Aargau verteilt rund um den Tatort des Tötungsdelikts an Hildegard Enz Rivola Flugblätter an Passanten und Hündeler.
Diese Treppe an der Erlinsbacherstrasse in Aarau wurde abgesperrt, nachdem am Donnerstagabend (17. Januar 2019) die 66-jährige Frau niedergestochen wurde.
Die Kantonspolizisten durchforsten am Freitagmorgen die Umgebung nach Hinweisen zur zunächst unbekannten Täterschaft.
Tötungsdelikt an Erlinsbacherstrasse in Aarau (1)
Die Polizisten suchen hier das Nachbargrundstück ab. Die 66-Jährige wurde vor dem Haus im Hintergrund (Erlinsbacherstrasse 40) gefunden.
Tötungsdelikt Aarau: Gibt es nun eine heisse Spur? (19. Januar) Es bleiben viele Fragen ungeklärt. Tele M1 berichtet, dass die Polizei bei ihren Ermittlungen auch Asylunterkünfte ins Visier nimmt.
Die Haustür des Opfers wurde von der Polizei versiegelt.
Der Tatort Erlinsbacherstrasse 40: Die Frau wurde vor ihrem Hauseingang (oben hinter dem Haus) gefunden.
Die Polizisten suchen dei Nachbargrundstücke und die Treppe zur Weinbergstrasse ab.
Am Tag nach der Tat durchforstet die Kantonspolizei Aargau mit einem 20-köpfigem Team die Umgebung.
Die Kantonspolizisten kehren buchstäblich jeden Stein um.
Die Kantonspolizei Aargau durchforstet mit einem 20-köpfigem Team die Umgebung. Im Hintergrund das Kraftwerk.
Vom Haus des Opfers blickt man auf die Aare.
Am Tag nach der Tat durchforstet die Kantonspolizei Aargau mit einem 20-köpfigem Team die Umgebung.
Der Tatort ist von der Strasse aus nicht einsehbar.
Blick vom Haus des Todesopfers auf die Aare.
Das Haus des Opfers

Tötungsdelikt Aarau: Beim Opfer handelt es sich um die 66-jährige Hildegard Enz Rivola.

Staatsanwaltschaft Aargau

Auf dem Flugblatt richten sich die Behörden zur Klärung des Tötungsdeliktes mit folgenden Fragen direkt an die Bevölkerung in der Region Aarau:

  • Wer hat Hildegard Enz Rivola am Donnerstag, 17. Januar 2019, zwischen 13.30 und 18.00 Uhr gesehen oder mit ihr an diesem Tag in irgendeiner Form Kontakt gehabt?
  • Wer hat am Donnerstag, 17. Januar 2019, zwischen 13.30 und 20.00 Uhr im Bereich der Erlinsbacherstrasse/Weinbergstrasse und nähere Umgebung in Aarau verdächtige Personen gesehen oder Wahrnehmungen gemacht?
  • Wer hat im angegebenen Zeitraum und Gebiet Dashcam- oder andere visuelle Aufnahmen gemacht?
  • Wer kann Hinweise zu Hildegard Enz Rivola, ihrem Verhalten oder ihrem Umfeld geben?
  • Wer hat den Hund von Hildegard Enz Rivola zwischen Donnerstag 17. Und Samstagmorgen, 19. Januar 2019, gesehen?
  • Wer hat im Zusammenhang mit der verübten Tat verdächtige Feststellungen gemacht oder kann andere sachdienliche Hinweise geben?

Durch die Öffentlichkeitsfahndung möchten die Ermittler möglichst viele Menschen erreichen, dabei ist auch wichtig, dass nicht allzu viel Zeit verstreicht: «Die Chance ist jetzt noch gross, dass die Menschen sich erinnern können, was vergangene Woche am Donnerstag 17. Januar passiert ist, ist mir jemand entgegengekommen oder ist mir etwas Merkwürdiges aufgefallen», so Roland Pfister.

Es sei wichtig, die Menschen vor Ort anzusprechen, weil sie die Frau allenfalls kennen und deshalb auch weitere Angaben dazu machen könnten, mit wem sie unterwegs war.