Rupperswil/Auenstein

So schön war die Badi noch nie – und sie ist jetzt barrierefrei

Gemeinderätin Isabelle Schmed freut sich, dass mit Cyril Jäggi ein junger einheimischer Künstler engagiert werden konnte.

Gemeinderätin Isabelle Schmed freut sich, dass mit Cyril Jäggi ein junger einheimischer Künstler engagiert werden konnte.

Das Freibad Rupperswil-Auenstein eröffnet heute Samstag. Es hat neu «Kunst am Bau» und ist barrierefrei.

Mit ein bisschen Glück – und mit Abwärme vom Kraftwerk – hat das Wasser in der Badi Rupperswil-Auenstein bei der Eröffnung heute Samstag schon 22 Grad. Vorbildlich: Seit diesem Jahr gibt es nicht nur einen Bade-Lift, der Gehbehinderten ins Wasser hilft, sondern auch komplett barrierefreie Duschen und WC sowie grosse Behindertenparkplätze direkt vor dem Eingang.

Eine auffällige Neuerung hat die Badi an der Aussenmauer erfahren: Nachdem ein Baum davor gefällt worden war, sah die Mauer etwas gar nackt und grau aus. Deshalb engagierte die Schwimmbad-Kommission den jungen Auensteiner Künstler Cyril Jäggi (22), der in Zürich die «F+F Schule für Kunst und Design» besucht und sein Talent nun quasi vor der Haustüre beweisen durfte. «Wir haben uns einen Blickfang gewünscht, am liebsten eine Unterwasser-Welt», sagt die zuständige Gemeinderätin Isabelle Schmed. «Einzige Bedingung: Die Haie dürfen nicht zu böse aussehen, damit die Kinder nicht erschrecken.»

In etwa 40 Arbeitsstunden zauberte Cyril Jäggi das Werk auf die Wand. Komplett Freihand gesprayt. Es gab bloss eine Skizze, an der er sich grob orientierte – aber bloss nicht zu sehr: «Ein Werk muss wachsen können», sagt der Auensteiner. Am Donnerstagabend musste er «nur dem Krebs noch ein bisschen ausbessern», heute begrüsst das Werk die Badigäste in seiner vollen Pracht. 

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