Aarau
So futuristisch sieht das Kantonsspital Aarau 2024 aus

Das Kantonsspital Aarau (KSA) besteht heute aus 35 Gebäuden. Mitarbeiter, Patienten und Besucher müssen lange Wege auf sich nehmen. Das ist kein Zustand, wenn 2012 die Spitalfinanzierung wettbewerbsorientierter wird. Ein Neubau soll das ändern.

Merken
Drucken
Teilen
Sämtliche medizinische Dienstleistungen sollen in einem riesigen Gebäudekomplex untergebracht werden.

Sämtliche medizinische Dienstleistungen sollen in einem riesigen Gebäudekomplex untergebracht werden.

Zur Verfügung gestellt

Damit das KSA nicht nur qualitativ, sondern auch effizient arbeitet, sei eine „grundlegende Neuplanung" von Infrastruktur und Abläufen nötig, sagte CEO Urs Karli an einer Medienkonferenz am Dienstagmorgen. Der sogenannte Masterplan zeigt, dass bis 2024 diverse Liegenschaften abgebrochen und sämtliche medizinische Dienstleistungen in einem riesigen Gebäudekomplex untergebracht werden sollen. Er besteht aus drei Bettentürmen, dem Perinatalzentrum (Kinderklinik und Geburtenabteilung) und einem augenfälligen, weil eiförmigen Verwaltungsgebäude.

Im Klinikneubau sollen rund 40 Prozent mehr Fälle betreut werden können, obwohl die Bettenzahl mit rund 650 stabil bleibt. Die Kosten stehen noch nicht fest, KSA-Verwaltungsratspräsident Philip Funk geht aber von 500 Millionen bis 1 Millarde Franken aus. Der Masterplan, entworfen vom deutschen Beratungsunternehmen UCM, welches das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf gebaut hat, ist provisorisch: Noch steht der politische Entscheid aus, ob der Kanton Aargau anstelle des KSA und des Kantonsspitals Baden ein neues Zentralspital bekommen soll. (trö)