Erst nach dem Schlusspfiff in Bellinzona war klar: Der FC Aarau steigt auf. Die Freude war dann aber umso grösser. Die Fans stürmen das Spielfeld und feiern gemeinsam mit der Mannschaft. Die Freude ist grenzenlos. «Nich einmal der Meister war so geil» brüllt ein langjähriger FCA-Supporter in das Mikrofon von Tele M1.

Dass der Aufstieg jetzt sportlich und nicht am grünen Tisch erreicht wurde, macht besonders Freude: «Ein fantastisches Gefühl: Sportlich aufgestiegen», bestätigt FCA-Vizepräsident Roger Geissberger.

Promis gratulieren dem FC Aarau zum Aufstieg

Promis gratulieren dem FC Aarau zum Aufstieg

Nach dem ersten Freudentaumel im Brügglifeld verlagert sich die Feier in die Stadt. Die Fans ziehen durch die Bahnhofstrasse in Richtung Aargauer Regierungsgebäude. Hier lassen sich die Aufsteiger erneut feiern. Sie geniessen den Rummel: «Nach dieser sensationellen Saison haben wir uns das verdient», meint Joël Mall. «Wir geniessen das einfach alle. Es ist fantastisch», pflichtet ihm Torschütze und Teamkollege Sven Lüscher bei.

Die Freude über den Aufstieg kennt keine Grenzen

Die Freude über den Aufstieg kennt keine Grenzen

Die Spieler feierten ihren Erfolg weiter im «Platzhirsch» und in der «Kettenbrücke». Der harte Kern, so hört man, machte die Nacht zum Tag und feierte bis um 5 Uhr. Und wenn wir schon bei den Platzhirschen sind: Wer sich im Umfeld des FCA nach den grössten Partyhengsten und Stimmungsmachern erkundigt, der bekommt drei Namen zu hören. Die Top 3: Jiri Koubsky, Roman Buess und David Marazzi.

Gratulationen gab es von allen Seiten. Auch die prominenten Spielbesucher freuen sich über den gelungen Aufstieg. «Ich war schon 1981 als beim damaligen Aufstieg dabei», erzählt Landammann Alex Hürzeler gegenüber Tele M1. Auch Grossratspräsidentin Vreni Friker gratuliert René Weiler und seinem Team.

Der ehemalige Spitzenschiedsrichter Daniel Wermelinger freut sich darüber, dass in Aarau wieder Spiele der Super Leage zu sehen sind. Zu den Gratulanten zählt auch der oberste Datenschützer, Hanspeter Thür: «Ich rechne schon seit drei Jahren mit dem Aufstieg», sagt er und freut sich auf die kommende Saison. «Jetzt gibt es endlich wieder richtigen Fussball im Brügglifeld.»