Hirschthal
Silberbüx und die 118 Geheimagenten

Die Kindermusikgruppe Silberbüx ist vor den Kindern der Schule Hirschthal aufgetreten. Dabei mussten die Schüler auch selbst Einsatz zeigen.

Michael Küng
Drucken
Teilen

Silberbüx heisst das frivole Quartett, das am Montag den Kindern der Primarschule Hirschthal einen unterhaltsamen Morgen beschert hat. Bevor die 3.- bis 5.-Klässler sich in der Turnhalle vor der grossen Bühne zurücklehnen konnten, mussten sie allerdings erst mal selbst Einsatz zeigen: Binnen einer Stunde studierten sie mit den vier jungen Musik- und Bewegungspädagogen von Silberbüx einen eigenen Rap ein.

Diese Herausforderung meisterten sie mit Bravour, wie ihr anschliessender Kurzauftritt vor den anderen Schülern und Kindergärtlern bewies.

Zurücklehnen und Geniessen

Darnebst konnten sich alle 118 Schüler und Kindergärtler zurücklehnen und geniessen. In ihrem Programm «Gheim isch gheim» erzählen die vier jungen Silberbüx-Musiker aus Zürich und Uri von ihren einstigen Erlebnissen auf dem Pausenhof, der Lehrerin Frau Bürgi und den Rencontres mit der ewigen Spassbremse – wer anderes könnte das sein als der Abwart, Herr Gnos.

Mit ihren abwechslungsreichen Musikstücken und schauspielerischen Einlagen reissen Silberbüx ihr Publikum spielerisch mit, gründen mit ihm einen exklusiven Geheimbund und begeben sich auf die Suche nach dem Traumberuf. Nach der Vorstellung bekam jedes Kind seinen eigenen Geheimagenten-Ausweis, Autogramm inklusive. Die Lehrerinnen und Lehrer dürften alle Hände voll zu tun gehabt haben, um ihre überdrehte Kinderschar für den Nachmittag noch einmal auf den Unterricht zu konzentrieren – schliesslich haben die doch Wichtigeres zu tun, jetzt, da sie Geheimagenten sind.

Aktuelle Nachrichten