«Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet», sagt die Suhrerin Eliane Maurer, nachdem sie die Förderstiftung «polaris» ausgezeichnet hat. Sie absolvierte die Lehre als Detailhandelsfachfrau bei der Robert Jost AG in Suhr. Maurer machte zuvor die Matur in Aarau und erlernte den Beruf in zwei statt drei Jahren. Weil sie einige Fächer an der Berufsschule gar nicht besuchte, war sie von der Auszeichnung überrascht.

Umso mehr freut sie sich jetzt, dass sie von der «Förderstiftung polaris» ausgezeichnet wurde. Sie beendete ihre Berufslehre im Bereich Haushalt mit der Abschlussnote 5,5. Die Belohnung ist grosszügig: Die Suhrerin hat ein IT-Gerät und einen attraktiven Geldbetrag erhalten. Maurer ist froh, dass sie die Lehre mit einem Maturabschluss im Gepäck in Angriff nahm. «Den Aufbau einer Projektarbeit zum Beispiel kannte ich von der Kanti her schon gut.»

Für ihre hervorragende Abschlussnote musste sie nicht so viel krampfen, wie man denken mag. «Im Gymnasium war der Stoff viel umfangreicher», sagt Maurer. Mit nur einem Schultag pro Woche habe sie genügend Zeit gehabt, den Stoff aufzuarbeiten. Ihre Freizeit sei nie zu kurz gekommen.