Aarau

Sie kämpfen für den Zukunftsraum: Maja Riniker und weitere Turbos der FDP

Sie kämpfen für den Zukunftsraum (v. l.): Jürg Amsler (Densbüren), Patrik Herzog (Unterentfelden), Guido Scherer (Unterentfelden), Maja Riniker (Suhr), Harry Knaus (Oberentfelden), Danièle Zatti (Aarau), Yannick Berner (Aarau), und Laura Rufer (Unterentfelden). Es fehlt: Dieter Lüscher (Oberentfelden).

Sie kämpfen für den Zukunftsraum (v. l.): Jürg Amsler (Densbüren), Patrik Herzog (Unterentfelden), Guido Scherer (Unterentfelden), Maja Riniker (Suhr), Harry Knaus (Oberentfelden), Danièle Zatti (Aarau), Yannick Berner (Aarau), und Laura Rufer (Unterentfelden). Es fehlt: Dieter Lüscher (Oberentfelden).

Drei Monate vor den Entscheiden beginnt der Abstimmungskampf. Nachdem es Ende Februar von Delegationen der SVP-Ortsparteien noch Kritik an Grossarau gegeben hatte, wagen sich nun auch die Kämpfer für den Zukunftsraum langsam aus der Deckung.

Am Dienstag outeten sich laut einer Medienmitteilung «FDP-Exponenten und FDP-nahe Kreise aus allen Zukunftsraumgemeinden». Am Donnerstag findet die Generalversammlung der Suhrer Freisinnigen statt. Die Parole für die Zukunftsraum-Landsgemeinde vom 20. Juni wird aber erst an der FDP-Mitgliederversammlung vom 6. Juni schlossen.

Prominentestes Mitglied der FDP-Zukunftsraum-Turbos ist Nationalrätin Maja Riniker. Sie ist gleichzeitig einzige Suhrer Vertreterin. Es fehlt FDP-Präsident Urs Zimmermann. Vorerst nicht mit dabei sind auch die Aarauer Co-Präsidenten Martina Suter und Marius Stadtherr. Dafür kämpfen die Präsidenten der FDP-Sekionen Oberentfelden (Harry Knaus) und Unterentfelden (Patrik Herzog) für eine Fortführung des Fusionsprojektes der fünf Gemeinden Aarau, Densbüren, Suhr, Unter- und Oberentfelden.

Die Mitglieder der Gruppierung unter dem Dach der FDP sind laut Mitteilung «überzeugt, dass alle Bevölkerungsgruppen vom Zusammenschluss ihrer Gemeinden profitieren können, weil die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen gemeinsam besser zu bewältigen sind».

Anders hatte es Ende Februar getönt, als Delegationen der SVP-Ortsparteien nach einem Treffen Fragen stellten und Kritik am Zukunftsraum äusserten.

Im Juni fallen wichtige Entscheide, ob auf der Basis der Fusionsanalyse ein Fusionsvertrag ausgehandelt werden kann. Am Montag, 8. Juni, tagt dazu in Aarau der Einwohnerrat und in Unter- und Oberentfelden finden Gemeindeversammlungen statt. Densbüren entscheidet am 12. Juni und in Suhr wird am Samstag, 20. Juni eine kommunale Landsgemeinde durchgeführt. Nach heutiger Einschätzung dürfte der Suhrer Entscheid am umstrittensten sein. Es wird nur schon interessant sein, was für einen Antrag der Gemeinderat (Ja oder Nein) stellen wird.

Vorerst beginnt aber jetzt eine Informationsoffensive der Behörden: Am Mittwoch gehts um den Zukunftsraum aus Sicht der Ortsbürger (KuK Aarau, ab 19 Uhr), am Donnerstag um den Zukunftsraum aus Sicht der Politik (Stadtmuseum Aarau ab 19.15 Uhr) und am kommenden Montag um den Zukunftsraum aus Sicht des Schulwesens (Bärenmatte Suhr, ab 19 Uhr). (uhg)

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