Seit Beat Blattner mehr Zeit hat, kann er auf der Baustelle in Küttigen, wo er ein Haus baut, zum Rechten sehen. Die blaue Lehmschicht, die er entdeckt hat, ist selten: Der Lehm wird «fett» genannt, wegen des hohen Anteils an Ton und des niedrigen Anteils an Sand.

Blauer Lehm wird verwendet, wenn eine wasserdichte Schicht nötig ist. Weil er ausserdem nicht spröde wird, wurde er früher in Giessereien für Gussformen verwendet. Auch wurden damit Dichtungen von Wasserleitungen eingepackt, welche darauf mit Blei ausgegossen wurden. (kus)