Buchs

Securitas abgezogen: Migros verzichtet wieder auf den Sicherheitsdienst in der Rösslimatte

Rösslimatt-Siedlung in Buchs wieder ohne Securitas

Rösslimatt-Siedlung in Buchs wieder ohne Securitas: Der Bericht von Tele M1.

Weil abends in der Buchser Siedlung Rösslimatte Securitas-Angestellte patrouillieren, erhielt die Liegenschaftsbesitzerin Migros-Pensionskasse sowohl Zuspruch als auch heftige Kritik. Nun wurde die Securitas wieder abgezogen.

Wegen Lärmproblemen in ihrer Überbauung Rösslimatte griff die Migros-Pensionskasse (MPK) Mitte Juli durch: Sie liess abends Security-Mitarbeitende auf dem Gelände patrouillieren. Damals sagte der Leiter Immobilien der Pensionskasse, es gehe vor allem um Jugendliche, die abends draussen störend laut seien, ferner auch um «Massenansammlungen von Erwachsenen und grösseren Kindern».

In einem Brief an die Anwohner war hingegen die Rede von spielenden Kindern, die in ihrer Lautstärke störend seien: «Das Spielen auf dem Hartplatz und den Durchgängen bei den Häusern, begleitet von stundenlangem Gebrüll und Geschrei, scheinen das vertragliche Mass zu überschreiten», schrieb die MPK in einem Brief an alle Mieter.

Die Reaktionen waren gewaltig. Die einen applaudierten, die anderen schalten die Liegenschaftsbesitzerin als kinderfeindlich. Eine Petition des Buchser Einwohnerrats Reto Fischer gegen den Einsatz der Securitas hat bisher gut 150 Unterzeichnende. Sie ist nicht mehr nötig: Die Securitas wurde abgezogen. «Die Migros-Pensionskasse hat viele positive Rückmeldungen bezüglich des Einsatzes der Securitas erhalten. Die Ruhezeiten wurden seither vermehrt eingehalten. Sollte sich die Situation verändern, wird die MPK weitere Schritte prüfen», teilt die Liegenschaftsbesitzerin auf Anfrage mit.

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