Aarau
Sechs Schwänchen sind geschlüpft – sie probierten bereits die Aare aus

Das Aare-Hochwasser konnten dem Nest nichts anhaben: Zum Glück, denn an diesem Wochenende sind die Schwänchen das erste Mal gesichtet worden. Sie haben am Sonntag auch bereits ihren ersten Schwumm hinter sich.

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Während die Schwanenmutter schaut, ob die Luft rein ist, sind die sechs Kleinen sich selbt überlassen.
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Während die Schwanenmutter schaut, ob die Luft rein ist, sind die sechs Kleinen sich selbt überlassen.
Die Schwanenfamilie hält sich nahe am Ufer um nicht in die starke Strömung zu geraten.
Die Kleinen klettern durchs Netz und meiden die starke Strömung der Aare.
Hinter der Mutter ist's am sichersten.
Hinter der Mutter ist's am sichersten.
Sechs Schwänchen sind geschlüpft!
Wenn der Schwan schaukelt, treibt es die Jungen heran.
Wenn der Schwan schaukelt, treibt es die Jungen heran.
Kaum fünf Minuten dauert der Schwumm.
Schon geht es zurück zum Nest.

Während die Schwanenmutter schaut, ob die Luft rein ist, sind die sechs Kleinen sich selbt überlassen.

Sabine Kuster

Diesmal war das Hochwasser eher zu ihren Gunsten, da es den Hunden den Zutritt via Ufer verunmöglichte, aber dennoch nicht bis zum Nest stieg. An diesem Wochenende wurden die Schwänchen am Aareufer das erste Mal gesichtet, wie das Leserfoto beweist. Sechs grau-braune Flaumbällchen sind geschlüpft. Am Sonntag machten die Schwanenmutter und ihre Kücken den ersten vorsichtigen Probeschwumm. Dies, obwohl die Aare noch viel Wasser führt.

Zuerst erkundete der Schwan die Umgebung alleine und vertrieb mit heftigem Flügelschlag andere Schwäne. Auf die Drohgebärden wichen auch die vielen Zuschauer respektvoll zurück. Dann kletterten alle sechs Schwänchen ins Wasser. Um die Kinderschar bei sich zu behalten, schaukelte die Mutter, sodass die Kleinen auf den Wellen herantrieben.

Am Samstag hatte in Aarau erstmals eine Passantin die Familie durchs dichte Grün am Ufer der Aare erspäht.

Am 19. März haben sie dieses Jahr mit dem Nestbau begonnen, am 14. April waren alle Eier gelegt. (kus/fam)

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