Aarau

Schwere Busse verursachen tiefe Rillen in Pflästerung – Stadt will ausbessern

Fahrrillen am Graben. kus

Fahrrillen am Graben. kus

In der alten Pflästerung, deren Steine in einem Sandbett liegen, hinterlassen die Busse tiefe Spuren. Am Holzmarkt will die Stadt den Belag noch dieses Jahr ausbessern.

Sie sehen schön aus, die letzten echten Pflastersteinflächen in der Aarauer Altstadt: Wo die Gassen saniert wurden, ist der Pflastersteinbelag versiegelt und mit Sickerbeton unterlegt. Der Graben und der Zollrain hingegen sind noch nach der alten Machart gepflästert: Die Steine liegen in einem Sandbett.

Das macht den Belag zwar flexibler gegenüber Temperaturschwankungen. Die schweren Busse hinterlassen jedoch mit den Jahren tiefe Spuren, besonders an Haltestellen, wo durch das Bremsen und Anfahren mehr Druck entsteht.

An der Haltestelle Holzmarkt sind die Rillen inzwischen so tief, dass sich bei Regen Wasser darin sammelt und dieses, wenn Autos vorbeifahren, bis an die Schaufenster am Graben spritzt – und an die Hosenbeine der Passanten.

Das Tiefbauamt der Stadt Aarau wird den Belag am Holzmarkt noch dieses Jahr ausgleichen, wie Thomas Pfister, Leiter Tiefbau, auf Anfrage sagt. Ob wieder Sand verwendet oder Beton unterlegt wird, sei noch nicht entschieden und eine Frage der Finanzen, sagt Pfister.

Ein Sandbett ist günstiger, dafür muss es alle 15 Jahre ausgebessert werden. Am Zollrain ist der Pflastersteinbelag in zwei drei Jahren fällig. Das Tiefbauamt fasst für den Bereich der Haltestelle Holzmarkt auch eine Betonplatte ins Auge. (kus)

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