Aarau
Schulkommandant Droz übergibt nach 943 Diensttagen

An der feierlichen Fahnenübergabe in der Schachen-Halle in Aarau hat Oberstleutnant Thomas Frey das Infanterie Durchdiener Kommando 14 übernommen.

Hubert Keller
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Kommandant Raynald Droz verabschiedet sich von Aarau, wo er zweieinhalb Jahre Dienst leistete. Kel

Kommandant Raynald Droz verabschiedet sich von Aarau, wo er zweieinhalb Jahre Dienst leistete. Kel

Raynald Droz kehrt in den Führungsstab nach Bern zurück. Thomas Frey, der erst am letzten Freitag zum Nachfolger gewählt worden ist, war drei Jahre Droz’ Stellvertreter und Kommandant auf dem Waffenplatz Reppischtal in Birmensdorf ZH. Der Berufsmilitär mit Jahrgang 1966 wohnt mit seiner Familie in Schwerzenbach, wo er als Finanzvorstand dem Gemeinderat angehört.

Frau Landammann Susanne Hochuli, Vorsteherin der Militärdirektion, attestierte dem abtretenden Kommandanten Droz welschen Charme, mit dem es ihm gelungen sei, die deutsche und die französische Schweiz einander näher zu bringen. Sie charakterisierte den abtretenden Kommandanten mit einem Zitat von Helmuth Graf von Moltke: Unsicherheit im Befehlen erzeugt Unsicherheit im Gehorchen. Mit unermüdlichem und gründlichem Einsatz habe er an seinem Arbeitsplatz in Aarau ein gutes Vorbild abgegeben.

Brigadier Lucas Caduff, Kommandant Lehrverband Infanterie, würdigte Raynald Droz als einen Mann mit klaren Zielen und der Fähigkeit, diese umzusetzen. In seiner Zeit sei die interne Organisation der Infanteriedurchdiener-RS verbessert, die Abläufe klarer und transparenter gemacht worden. Droz habe zum Ansehen und zur Akzeptanz der Infanterie-Durchdiener viel beigetragen. Durchdiener sind Milizsoldaten, die ihren gesamten Militärdienst in 300 Tagen erfüllen. Danach bleiben sie während zehn Jahren in der Reserve eingeteilt und leisten keine Wiederholungskurse, sondern nur das jährliche obligatorische Schiessen.