Aarau

Schon wieder musste ein Tier eingeschläfert werden: Roggi-Pony «Mira» ist tot

Mira (r.) mit ihren letzten Stallkumpel Max und Moritz.

Mira (r.) mit ihren letzten Stallkumpel Max und Moritz.

Schon wieder musste im Wildpark Roggenhausen ein Pony eingeschläfert werden. Stute Mira hatte an Hufrehe gelitten. Das «Roggi» hat aber bereits wieder ein neues Pony angeschafft.

Ganz im Stillen hat der Wildpark Roggenhausen ein weiteres Pony-Drama überstehen müssen: Nachdem im Oktober 2019 das Welsh-Mountain-Pony Marengo wegen eines Tumors eingeschläfert werden musste, ist nun auch Welsh-Pony Mira nicht mehr am Leben.

Auch sie hatte zu den Publikumslieblingen gehört. Wie ein Aushang beim Ponystall informiert, habe Mira an Hufrehe an beiden Vorderbeinen geritten. Das ist eine Entzündung der Huflederhaut. Sie ist so schmerzhaft, dass das Laufen für das Pferd zur Qual wird. „Das Roggi führte auf tierärztlichen Rat verschiedene Behandlungen durfch, die Krankheit verschlimmerte sich jedoch in Schüben und wurde chronisch“, heisst es in dem Infoschreiben. „Für eine Heilung bestand keine Aussicht. Der Wildpark Roggenhausen musste Mira, um sie vor weiteren Qualen zu verschonen, von ihrem Leid erlösen.“

Archie ist das neue "Roggi"-Pony

Archie ist das neue "Roggi"-Pony

Immerhin: Das Roggi hat schon einen Nachfolger für Mira gefunden. Neu steht im Gehege Shetlandpony Archie, der noch ein bisschen kleiner ist als seine beiden neuen Stallkumpel, Max und Moritz. Die beiden braunen „Shettys“ waren im November 2019 als Ersatz für den eingeschläferten Marengo ins Roggi gekommen.

Ein Besuch im Roggi lohnt sich derzeit übrigens nicht nur, um den Neuankömmling zu begrüssen: Die Wildschweine haben Junge, die sich besonders bei Sonne zeigen; ebenso die Ziegen.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1