Torfeld-Süd
Schon wieder: Der Bau des neuen Aarauer Stadions verzögert sich weiter

Ein weiterer Tiefschlag für die Fans des FC Aarau und all diejenigen, die gehofft hatten, das Fussballstadion Torfeld könne in absehbarer Zeit realisiert werden: Die Abklärungen, die vor dem allfälligen Baubeginn notwendig sind, dauern wesentlich länger, als allgemein angenommen worden war.

Drucken
Teilen
So soll das neue Aarauer Fussballstadion aussehen
9 Bilder
Blick hinein: So soll das Stadion innen aussehen. Es soll Platz für 10'000 Zuschauer bieten.
Das geplante Aarauer Stadion im Quartier Torfeld-Süd – es wäre vom Bahnhof Aarau in nur fünf Minuten erreichbar.
Der Eingang ins Stadiongebäude heisst Stadtloggia
Die Ansicht des neuen Fussballstadions von Osten.
Modell des geplanten Aarauer Fussballstadions im Torfeld Süd
Modell des geplanten Aarauer Fussballstadions im Torfeld Süd
Modell des geplanten Aarauer Fussballstadions im Torfeld Süd
Das alte Projekt lag 2009 öffentlich auf und wurde dann sistiert.

So soll das neue Aarauer Fussballstadion aussehen

ZVG

Die Bauherrin HRS hatte am 3. Juni, nachdem die letzte Beschwerde des Einsprechers abgelehnt worden war, über ihren Sprecher Sven Bradke mitteilen lassen: «Wir analysieren das Gesamtprojekt nochmals und werden alle Änderungen von Vorschriften und Auflagen zusammentragen. Das dürfte noch einige Zeit in Anspruch nehmen.»

Was heisst «einige Zeit»? Die HRS hat sich nicht festgelegt – und die Fussballfans haben mit ein paar Monaten gerechnet. Jetzt ist ein halbes Jahr vergangen und das Geheimnis noch immer nicht gelüftet. Im Gegenteil. Es kommt zu weiteren Verzögerungen. Das lässt sich aus der folgenden Aussage ableiten, die Sprecher Sven Bradke gegenüber der az machte: «Wir sind mit den nötigen Arbeiten vorangekommen, aber noch eine Weile nicht fertig.»

Letzte Woche hatte FCA-Präsident Alfred Schmid erklärt, der FC Aarau wisse bezüglich Planung des neuen Stadions nicht, was Sache sei und befinde sich «in einem luftleeren Raum». Das lähme.

Schmid betonte weiter: «Der FC Aarau muss alles unternehmen, dass es keine weitere Volksabstimmung braucht.» Der Hintergrund: Gemäss Leuten, die es wissen müssten, wird das Stadion 15 Millionen Franken teurer als die geplanten 36 Millionen Franken. (uhg)