Da die Schwäne aber erst zu brüten beginnen, wenn das letzte Ei gelegt ist, könnte die Brut noch eine Woche länger dauern. Laut Gerücht –  das Zählen zwischen Ästchen und Flaum ist schwierig –  liegen acht Eier im Nest. Ohnehin wäre den Kleinen zu wünschen, dass sie erst schlüpfen, wenn der Regen aufgehört hat.

Aare könnte wieder gefährlich sein

Ein Spaziergang am Wochenende zum Schwanennest am Philosophenweg lohnt sich vielleicht trotzdem. Besuch bekam das brütende Paar schon diese Woche von gespannten Spaziergängern. «Wir warten, bis sie schlüpfen», sagen zwei Frauen, die extra vorbeigekommen sind. Noch eine Spaziergängerin stösst hinzu, dann eine Walkerin. Man erzählt sich noch einmal die Tragödie der übers Wehr gespülten Schwänchen vom letzten Jahr. Ein Blick auf die Aare dieses Jahr beruhigt nicht gerade: Die Aare führt wieder viel Wasser.

Doch viel mehr beschäftigt die Gruppe etwas Rotes neben dem Gehege: eine Getränkedose. «Wie kann man nur!», findet die Walkerin. Ob sie nicht schnell ins Gehege klettern und die Dose entfernen solle, fragt eine Frau in die Runde und sieht dann doch davon ab. Der Schwan auf dem Nest schläft. Unbeeindruckt von der Dose, welche die Idylle stört. (kus)