Rekordhohe Schneefälle
Schiefe Schneemänner, abgebrochene Äste und Dachlawinen: Facetten des Winterzaubers

Rekordhohe Schneefälle sorgten für viel Spass in den letzten Tagen. Doch die weisse Pracht birgt auch einige Gefahren und sorgt für Arbeit.

Ruth Steiner und Urs Helbling
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Facetten des Winterzaubers
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Schneemassen müssen aus Lenzburg geschafft werden.
Auf dem «Gofi» ist der Schneemann bereits in Schieflage geraten. Im Hintergrund Schloss Lenzburg.
Der Pfau im Wildpark Roggenhausen scheint unbeeindruckt.
Abgebrochene Baumäste an der Suhre bei Schöftland.

Facetten des Winterzaubers

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Die ersten kleinen Regentropfen am Sonntagmorgen deuteten an, dass es mit dem Schneeparadies Aargau West schneller zu Ende gehen könnte, als sich viele das wünschen würden. Neben Glatteis und Pflotsch drohen Dachlawinen und abstürzende Äste. Vorsicht ist geboten.

Wie viel Schnee ist in den letzten Tagen überhaupt gefallen? Das Messen der Schneehöhe ist eine grosse Kunst. Wir verlassen uns auf Meteo Schweiz, ein Bundesamt. Dieses betreibt in Buchs (387 Meter über Meer) eine automatische Messstelle. Die Schneehöhe wird jeweils morgens um 7 Uhr erfasst.

Am höchsten war sie am Samstag mit 31 Zentimetern, am Sonntagmorgen waren es dann nur noch 29 Zentimeter. Gemäss der Messtabelle fielen am Donnerstag 24 Zentimeter Neuschnee. Am Freitag gab’s weitere 7 Zentimeter – am Nachmittag war es dann Traumwetter. Am Samstag gab’s noch einen Zentimeter.

Die Aussichten? Schlecht für den Schnee. Ab der zweiten Wochenhälfte soll es deutlich wärmer werden.