Aarau

SBB macht Bahnstrecke Olten-Aarau fit für kürzere Zugfolgezeiten

Ab Ende 2020 soll die Strecke Olten-Aarau vierspurig befahrbar sein.

Ab Ende 2020 soll die Strecke Olten-Aarau vierspurig befahrbar sein.

Die SBB-Züge zwischen Olten und Aarau sollen auch während Bauarbeiten im Abstand von zwei Minuten folgen können. Die SBB ersetzt deshalb bis Ende 2014 bestehende Signale und baut zusätzlich neue.

Es gibt Arbeit für die SBB auf der Strecke Olten-Aarau. Die Hauptarbeiten starten in diesen Tagen, wie die SBB am Mittwoch mitteilte. Dank der kürzeren Signalabstände können sich die Züge trotz reduziertem Tempo bei Baustellen in kurzen Abständen folgen.

Mehr als 80 Signale

Aufgrund der verkürzten Signalabstände kann auch der geplante Viererspurausbau Olten-Aarau (Eppenbergtunnel) vorgenommen werden, ohne einschneidende Auswirkungen auf den Fahrplan. Die Zugfolgezeit auf der Strecke beträgt heute zwei Minuten, sofern der Fahrplan und die Geschwindigkeiten präzise eingehalten werden. Ein Zug kann einen Streckenabschnitt zwischen zwei Signalen erst befahren, wenn sei Vorgänger diesen verlassen hat. Zurzeit verfügt die Strecke über 54 Signale. Nach Abschluss des Projekts werden es 86 sein.

Ausbau auf vier Spuren

Der Vierspurausbau Olten-Aarau soll von 2015 bis Ende 2020 realisiert werden. Herzstück des 800 Millionen Franken teuren Projekts ist der neue, drei Kilometer lange Eppenbergtunnel. Dazu gehören umfangreiche Massnahmen zu dessen Anbindung zwischen Olten und Aarau. Der Vierspurausbau ist Teil des Bahnausbauprogramms "Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur" (ZEB)

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