Es ist ein grosser Wurf. Sogar zwölf Säuli waren es, die am 8. Dezember 2017 im Wildpark Roggenhausen auf die Welt kamen. Die Eltern sind die Minipigs Kira (6) und Zorro (5). 

Nun sind es noch acht. Vier Ferkel waren nicht überlebensfähig und sind von der Mutter gefressen worden. Das klingt makaber, ist aber ein normales Verhalten bei Schweinen, wie Tierpflegerin Alessandra Hug erklärt.

Es gibt einen guten Grund: Das Muttertier stärkt sich so für die Aufzucht der Jungen, zudem würden tote Tiere im Nest Feinde anlocken.

Zweimal jährlich gibt es Nachwuchs bei den Minipigs im Wildpark und immer wieder sind die kleinen Säuli eine Besucherattraktion. «Vor allem bei den Kindern sind sie beliebt», sagt Alessandra Hug.

Man kann sie kaufen – aber ...

Ein bis zwei Wochen verbringen die kleinen Säuli im Stall, jetzt sind sie gross genug, um ihre Umgebung zu erkunden. Sie wuseln durch das Gehege, hüpfen über Wasserrinnen und Schwellen und graben sich Seite an Seite durch das frische Stroh im Stall. Es gibt viel zu tun.

Mit rund 10 Wochen sind sie dann alt genug, um von den Eltern getrennt zu werden. Der Wildpark verkauft die Minipigs jeweils – allerdings mit strengen Auflagen. Die Säuli brauchen Gesellschaft von Artgenossen, artgerechten Auslauf und einen Stall. (smo)