Am Donnerstagabend haben Gemeinderat Walter Frey, Fabian Gasser, Projektleiter Strassenunterhalt beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt, und Thomas Belloli, Verkehrsplaner aus Aarau, das Vorprojekt für die Sanierung der Kantonsstrasse im Staffeleggtal vorgestellt.

Auf der Staffeleggstrasse verkehren 10 000 bis 10 500 Fahrzeuge pro Tag. Der Juraübergang vom Fricktal ins Aaretal ist eine Ausnahmetransportroute von nationaler Bedeutung. Viele Transportunternehmer benutzen die Strasse als Autobahnzubringer von der A3 zur A1. Die Lastwagen sind es auch, die bei vielen Einwohnerinnen und Einwohnern von Densbüren, Herznach und Ueken grosses Unbehagen auslösen.

Planung wird vorangetrieben

Die Behörden der Gemeinden und des Kantons sind nicht untätig geblieben; sie haben die gemeinsame Planung vorangetrieben und bereits die Regionalen Sachpläne verabschiedet. Es wurde ein Betriebs- und Gestaltungskonzept Staffeleggstrasse ausgearbeitet, das an der öffentlichen Information in Densbüren rund 30 Personen vorgestellt wurde.

An zwei Informationsabenden vorher hatte das Konzept bereits in Ueken und Herznach starke Beachtung gefunden.

Das Konzept sieht (Belag-)Sanierungsmassnahmen auf der gesamten Staffeleggstrecke vor. Ein wichtiger und aus Sicht der Bevölkerung vordringlicher Punkt sind aber die Sicherheitsmassnahmen für den Langsamverkehr (Fussgänger, Velofahrer).

Nicht zuletzt geht es auch um die gestalterischen Aspekte, von denen man sich eine gewisse Verkehrsberuhigung verspricht. Die Gemeinderäte der betroffenen drei Ortschaften betonen, dass das Betriebs- und Gestaltungskonzept Staffeleggstrasse ein Gemeinschaftswerk der Gemeinden Herznach, Ueken und Densbüren ist, in Zusammenarbeit mit dem Kanton. Der Schutz der Dörfer vor der Verkehrslawine wird viel Geld kosten. Zahlen liegen noch keine vor.

«Optimierte Verkehrsabläufe»

Projektleiter Fabian Gasser vom Kanton erklärte: «Es geht bei der Strassensanierung primär einmal um die Optimierung der Verkehrsabläufe und um die Gestaltung im Strassenbereich.» Verkehrsplaner Thomas Belloli sprach von Torelementen an den Taleingängen, von Kernfahrbahnen und in Herznach von Optimierungen im Zentrum, wo die Verkehrssituation besonders heikel ist.

Planung und Baubeginn auf den verschiedenen Abschnitten der ganzen Staffeleggstrasse erstrecken sich über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren.