Auenstein/Rupperswil
Sämi Richners letzter Streich im Grossrat

EVP-Grossrat Sämi Richner schafft es heute an seiner letzten Grossratssitzung mit einem Postulat zur Radroute Rohr-Auenstein-Rupperswil noch auf die Traktandenliste.

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Velofahrer und Autos überqueren die Aarebrücke nach Auenstein.

Velofahrer und Autos überqueren die Aarebrücke nach Auenstein.

zvg

Richner findet den Handlungsbedarf zwischen Auenstein und Rohr aber «höchst dringlich». Besonders bei Badiwetter herrsche auf den Aarebrücken jeweils «das reine Chaos». Es sei nur den Schutzengeln zu verdanken, dass es noch nicht zu Unfällen gekommen sei. Das Kantonsparlament wird darüber abstimmen, ob er Richners Postulat zur Radroute Rohr–Auenstein–Rupperswil überweisen will. Der Regierungsrat ist dagegen.

Richner fordert, dass die Aarebrücken mit einem Velo- und Fussgängersteg zu ergänzen sind. Dies sofort und nicht erst 2018, wenn die Konzession des Kraftwerks erneuert und klar wird, wie viel das Kraftwerk an den Brückenumbau bezahlen muss.

Richner will, dass die bisherigen Planungen zum Ausbau der Kantonsstrasse zwischen Rupperswil und Aarau Rohr gestoppt werden, um stattdessen die Radroute Rohr–Auenstein–Rupperswil voranzutreiben. Der geplante Kreisel Rotholz auf der Kantonsstrasse von Rupperswil nach Aarau Rohr findet er überflüssig – das gesparte Geld sei dort für die Velofahrer einzusetzen.

Der Regierungsrat argumentiert hingegen, der Ausbau der beiden Aarebrücken sei unbestritten. Die Vorabklärungen zum Zustand der Brücken seien gemacht, ein Vorprojekt werde nun gestartet. Die Brücke soll vor dem Ausbau Eigentum des Kantons werden. Heute gehört sie dem Kraftwerk. Da dieses eventuell im Rahmen der Konzessionserneuerung von der Axpo an die SBB übergeht, hat der Kanton aber keinen richtigen Verhandlungspartner. Das Kraftwerk will nächstes Jahr bloss die dringendsten Reparaturen an der Brücke ausführen. (kus)

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