Im Kantonsspital Aarau wird gezügelt. Gleich das ganze Haus 46 zieht dabei um. Wegen des Neubaus wird es verschoben. Seit Montag verladen Bauarbeiter das Bürogebäude Modul nach Modul auf Lastwägen und fahren einmal um das Areal. Dabei schweben rund 15 Tonnen durch die Luft. Am neuen Standort setzen Arbeiter das Haus wieder Stück für Stück zusammen. 

Es ist ein riesiger Aufwand, den das Kantonsspital betreibt. Doch er lohnt sich. Der Umzug sei halb so teuer wie ein Neubau des Gebäudes, erzählt Sergio Baumann, Leiter des Betriebs am KSA. Da man kostenoptimiert arbeite, habe man sich für diese Option entschieden. 

Das Haus 46 musste seinen alten Standort verlassen, weil man einen Neubau auf dem Areal des Kantonsspitals geplant hat. Damit das neue Gebäude Platz hat und die Baumaschinen auffahren können, musste das Haus seinen Platz wechseln. Ausserdem verhinderte das Gebäude an seinem ursprünglichen Platz die Verlegung von elektrischen Leitungen, die für den Neubau notwendig wären. Zu guter Letzt wird mit dem Umzug von Haus 46 die Zufahrt von Feuerwehr, Ambulanzen und Sicherheitsdiensten zu allen Gebäuden auf dem Areal garantiert. 

Bis Ende Woche sollten alle Module von Haus 46 gezügelt sein. Läuft alles wie geplant, kann man ab Mai wieder im Gebäude arbeiten. Andere Häuser, die man für den Neubau zurückbauen wird, werden momentan geleert. (cez)