Densbüren

Restaurant «Hungriger Bär» verzückt mit Burger und Games

«Hungriger Bär»: Fast Food ist Sven Brendlins Leidenschaft.

«Hungriger Bär»: Fast Food ist Sven Brendlins Leidenschaft.

«Hungriger Bär» heisst das neu eröffnete Burger-Restaurant in Densbüren. Inhaber Sven Brendlin erfüllt sich mit seinem eigenen Gastro-Betrieb einen Traum. Nebst frischen, regionalen Produkten soll es unter seiner Führung auch LAN-Parties und E-Sports Live-Übertragungen im Bärenkeller geben.

Der Densbürer Bär ist aus seinem fast einjährigen Winterschlaf erwacht und auf der Suche nach Fleisch fündig geworden. «Hungriger Bär» heisst das neue Burger-Restaurant, das kürzlich eröffnet wurde. Dort, wo bis vor einem Jahr das «Bärestübli» beheimatet war, füllt nun Sven Brendlin die Teller seiner Kunden. Der 40-jährige Deutsche wohnt seit acht Jahren im Dorf und erfüllt sich nun mit seinem eigenen Gastro-Betrieb einen Traum.

Brendlin verfolgt ein spezielles Konzept. Beim Essen setzt er auf frische, regionale Produkte, Nachhaltigkeit und Kreativität. Bestellen kann man den Bärserker, das LiebhaBär- oder das SeeräuBär-Menü. Statt Coca Cola gibt es Szene-Getränke von Fritz-Kola. «Grosse Marken sucht man hier vergebens», sagt Brendlin. Kombiniert wird das Kulinarische mit Events. Hierfür steht ab Juli der wiedereröffnete Bärenkeller zur Verfügung.

«Grundsätzlich bin ich offen für jegliche Art von Events», sagt Brendlin, der auch schon eigene Pläne präsentiert. So soll es in Zukunft im «Hungriger Bär» neben Treffen von Fahrzeugliebhabern auf den hauseigenen Parkplatz auch LAN-Parties sowie E-Sports Live-Übertragungen geben. Die Bärenhöhle wird dann zum Gamerkeller. «Per Webcam wird das Ganze live ins Internet übertragen», sagt der passionierte Gamer und IT Manager.

Sowieso das Internet. Bezüglich Werbung setzt Brendlin auf das World Wide Web. Auf Twitter und Facebook informiert er über Events und Neuigkeiten seines Restaurants und zeigt dort auch Bilder spezieller Kreationen. Bald schon sollen auf seinem YouTube-Kanal Kochvideos aus dem «Hungriger Bär» gezeigt werden, um den Kunden die Möglichkeit zu geben, Rezepte zu Hause nach zu kochen. Das Konzept scheint zu funktionieren. «Ich hätte nicht gedacht, dass der erste Monat so gut läuft. Ich habe Kunden aus allen Altersklassen. Viele kommen sogar schon regelmässig», freut sich Brendlin.

Frisches aus der Region

Zwei bis dreimal pro Woche kauft Brendlin, frische Ware ein. Dabei setzt er vorwiegend auf lokale Verkäufer. Das Mehl für die selber gebackenen Burger-Brötchen kommt aus Wittnau, der Käse reift im Felsen hinter dem Haus. Die Küchenabfälle werden sorgsam zu Tierfutter verarbeitet. «Fast Food aus Leidenschaft das ist unser Motto und das soll auch so rüberkommen. Wer hier isst, verlässt uns satt und mit einem guten Gefühl. Dann kommen sie auch gerne wieder», sagt Brendlin.

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