Aarau

Regierungsrat lehnt Einsprachen gegen neues Stadion ab

Der Regierungsrat hat die Beschwerden von Anwohnern und der Gemeinde Buchs gegen die Zonierungsbeschlüsse rund ums geplante neue Fussballstadion beim Bahnhof Aarau abgewiesen und die Planungsarbeiten bewilligt. Nun liegt der Ball wieder in Aarau.

Die Stadt Aarau will im Gebiet Torfeld Süd östlich vom Bahnhof ein neues Stadion für maximal 10'000 Besucherinnen und Besucher errichten. Es soll alte baufällige Fussballstadion Brügglifeld, das auf Suhrer Gemeindeboden liegt, ersetzen. Nebst dem eigentlichen Stadion sind als Mantelnutzungen ein Einkaufszentrum sowie Räume für Sport- und Freizeitnutzungen vorgesehen.

Um das Fussballstadion so bauen zu können, hat die Stadt Aarau im Allgemeinen Nutzungsplan dafür eine Spezialzone ausgeschieden und einen entsprechenden Gestaltungsplan erlassen.

Der Ball liegt nun beim Aarauer Stadtrat

Die Nachbargemeinde Buchs sowie Quartierbewohnerinnen und -bewohner haben beim Regierungsrat dagegen Beschwerde eingelegt. Sie begründeten diese damit, dass das Stadion und seine Mantelnutzungen übermässigen Schleichverkehr in ihren Wohnquartieren verursachen würden.

Der Regierungsrat lehnt die Beschwerden nun ab und genehmigt gleichzeitig die beiden Nutzungspläne. Damit liegt der Ball fürs neue Stadion wieder in Aarau, genauer gesagt beim Aarauer Stadtrat Aarau. Er kann damit des Baugesuchs für das Stadion, das bereits vor zwei Jahren auflag, behandeln und auch auf Beschwerden eingehen. 

Mit der Genehmigung durch den Regierungsrat werden die beiden Nutzungspläne verbindlich. Gegen die Entscheide des Regierungsrats kann Beschwerde beim Verwaltungsgericht geführt werden. Allfällige Beschwerden haben aber nur aufschiebende Wirkung, wenn und soweit das Gericht dies zulässt. (rsn)

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