Aarau
Regen vertreibt Maienzügler von der Schanz in die Schachenhalle

Wetterpech für den Maienzug. Schon am Freitagmorgen regnet es in Strömen. Die Organisatoren wollten zunächst das Schönwetterprogramm durchziehen, mussten dann aber auf Schlecht-Wetter umstellen. Statt auf der Schanz endet das Festessen im Schachen.

Hbert Keller und Sabine Kuster
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Bilder vom verregneten Maienzug
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Bilder vom verregneten Maienzug

Chris Iseli

Die Maienzugkommission hat sich den Entscheid frühmorgens um sieben auf der Zinne bei der Stadtkirche nicht leicht gemacht. «Wir müssen mit vereinzelten Schauern rechnen, doch um 12 Uhr reisst es rechtzeitig zum Bankett auf», prophezeite Polizeichef Dani Ringier.

Jolanda Urech, die Präsidentin der Maienzugkommission, auf deren Schulter die ganze Verantwortung lastete, gab zu bedenken: «Mein grösstes Traum ist es, die Leute ziehen von der Morgenfeier zur Schanz hoch und es schüttet.» Genau so kam es auch. Petrus nahm keine Rücksicht auf den mutigen, einstimmig gefällten Entscheid, das Schönwetterprogramm durchzuziehen. Kurz nach elf kam die Maienzugskommission auf ihren Entscheid zurück und beschloss, das Bankett in die Schachenhalle zu verlegen.

Die Morgenfeier
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Die Morgenfeier
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Die Morgenfeier

Annika Bütschi

Die Kinder liessen sich ihr Fest nicht verdriessen. Von den vielen Musikvereinen begleitet, trotzen sie am Festzug durch die Stadt dem Regen und liessen sich von den schirmbewehrten Zuschauern feiern. Und die Morgenfeier war trotz des Regens wie immer feierlich und schön. Leid taten einem nur die Kinder aus dem Gönhardschulhaus, die für ihre wunderschön farbige Darbietung die Pelerinen abgelegt hatten, nachdem der regen endlich nachgelassen hatte. Sie verliessen den Telliring im Applaus der Zuschauer völlig durchnässt.

Das Bankett in der Schachenhalle
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Stephan Attiger, Stadtammann von Baden und Regierungsratskandidat, im Gespräch mit Thomas Röthlin, Leiter des Ressorts Aarau bei der az.
Stadtamman Marcel Guignard mit Ehefrau Annelies
Das Meinzugbankett
Von der Schanz in die Schachenhalle
Von der Schanz in die Schachenhalle

Das Bankett in der Schachenhalle

Toni Widmer

Bankett in der Schachenhalle

Um 11.15 Uhr lässt der Regen nach, just als die Order der Kommission eintrifft, das Bankettessen finde nun doch in der Schachenhalle statt. Zum Lamentieren bleibt keine Zeit, denn die Eigefleischten wissen: Die besten Plätze liegen im Schachen unter dem Vordach der Halle. Unterwegs treffen die Bankettgäste auf eine nicht mehr ganz trockene und konsternierte Jolanda Urech, Präsidentin der Maienzugkommission. Für einen Moment ist der Festzauber aus ihren Augen gewichen.

Im Schachen ist wieder alles gut. Die Leute haben die Festbänke unter dem Vordach eigenhändig aufgestellt, der Veloklub Gränichen hat ein zusätzliches Zelt aufgestellt, Wein steht bereits auf den Tischen. Chefkoch Dürr und Caterer Rüetschli sind nirgends zu sehen. Aber irgendwo müssen mit ihren Angestellten herumwirbeln und zaubern. Um 12.30 Uhr essen die ersten Rüeblisalat.

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