Hunzenschwil

Raffis Eltern wollen in seinem Namen anderen Kindern helfen

In Raffis Todesanzeige schreiben seine Eltern, dass sie in seinem Namen einen Fonds gründen

In Raffis Todesanzeige schreiben seine Eltern, dass sie in seinem Namen einen Fonds gründen

Freitagnacht starb ihr Sohn in Hunzenschwil auf einem abgestellten Bahnwaggon. Jetzt gründen Gabriela und Armin Abt in seinem Namen einen Fonds. Der Raphael-Fonds soll musisch begabte Kinder und Jugendliche bei ihrer Ausbildung fördern

Seit er sechs Jahre alt war, übte Raphael Abt aus Reinach täglich Gitarre. In seinem Zimmer hingen riesige Poster von Jimi Hendrix und Slash von der Rock-Band Guns N' Roses, dem grossen Idol von Raffi. Er selbst wollte einmal Musiker werden.

Fonds für andere Jugendliche

Am vergangenen Freitag nimmt Raffis Leben ein tragisches Ende. Am Bahnhof Hunzenschwil klettert der 16-Jährige auf einen Bahnwaggon und wird vom Stromschlag der Fahrleitung getroffen. Raffi erleidet schwere Verbrennungen, ist auf der Stelle tot.

Der Traum vom Leben als Musiker soll nach seinem Tod aber weiterleben. So wollen es seine Eltern Gabriela (48) und Armin (60) Abt. Sie gründen in Raffis Namen einen Fonds. «Wir bitten Sie, keine Blumen oder Kränze zu spenden. Zur Erinnerung an Raphael wird ein Raphael-Fonds gegründet zur musikalischen Förderung und Unterstützung musisch begabter Kinder und Jugendlicher», schreiben sie in der Todesanzeige für Raffi.

Am Samstag, 15. Dezember wird im Hotel Seerose in Meisterschwanden ausserdem eine Gedenkfeier für Raffi stattfinden.

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