Aarau
Petition lanciert: Stadion-Gegner soll für Beschwerde einen Vorschuss leisten

Verliert der Aarauer Stadion-Gegner mit seiner Beschwerde auch vor Verwaltungsgericht, wird er Anwaltskosten von zirka 150'000 Franken berappen müssen. Eine Petition fordert nun, dass er einen Teil des Betrags vorschiessen soll.

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Das neue Stadion für den FC Aarau soll 10'000 Zuschauern Platz bieten.
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Blick hinein: So soll das Stadion innen aussehen.
Das geplante Aarauer Stadion im Quartier Torfeld-Süd – es wäre vom Bahnhof Aarau in nur fünf Minuten erreichbar.
Der Eingang ins Stadiongebäude heisst Stadtloggia
So sieht das neue Aarauer Fussballstadion aus
Modell des geplanten Aarauer Fussballstadions im Torfeld Süd
Modell des geplanten Aarauer Fussballstadions im Torfeld Süd
Modell des geplanten Aarauer Fussballstadions im Torfeld Süd
Das alte Projekt lag 2009 öffentlich auf und wurde dann sistiert.

Das neue Stadion für den FC Aarau soll 10'000 Zuschauern Platz bieten.

ZVG

René Kunz, ehemaliger SD-Grossrat und eifriger Kämpfer für das Aarauer Stadion, hat am Sonntag schon wieder eine Petition lanciert, diesmal adressiert an das Verwaltungsgericht: Dieses solle vom Beschwerdeführer eine Akontozahlung für die schätzungsweise 150'000 Franken Anwaltskosten verlangen, die der Beschwerdeführer im Falle einer Niederlage berappen müsste.

Ob dies möglich ist und ob es schon jemals im Kanton dazu gekommen ist, konnte Nicole Payllier, Leiterin Kommunikation der kantonalen Gerichte, nicht beantworten: Die Fragen seien zu nah am hängigen Verfahren, weshalb dazu keine Auskünfte erteilt werden könnten.

Kunz wird voraussichtlich in den nächsten Monaten eine kantonale Volksinitiative lancieren: Damit soll erreicht werden, dass Einsprecher bei Grossprojekten einen prozentualen Anteil der Gesamtbaukosten als Akontozahlung leisten müssen. (ksc)