Aarau

Nur zwei Beschwerden gegen die neue Aarauer BNO – erfreulich für Kraftwerkpläne der Eniwa

Die neueste Entwicklung in Sachen BNO ist eine gute Nachricht für die Eniwa.

Die neueste Entwicklung in Sachen BNO ist eine gute Nachricht für die Eniwa.

Durchbruch Die Erarbeitung der neuen Bau- und Nutzungsordnung (BNO) der Stadt Aarau dauerte Jahre und war äusserst komplex. Jetzt ist sie nahezu abgeschlossen – was weit über das Stadion hinaus eine gute Nachricht ist. Die Stadt erwartet in dieser Woche die abgestempelten Unterlagen des Kantons.

Von der Beschwerdemöglichkeit haben nur noch zwei der ursprünglich neun Einsprecher Gebrauch gemacht. Eine Beschwerde bezieht sich auf eine Regelung in einem für sich eigenständigen Areal. Die andere auf gewisse Regelungen in der Gartenstadt. Über die beiden Beschwerden muss nun das Verwaltungsgericht entscheiden. Was angefochten ist, wird vorerst einfach ausgespart, ist also noch nicht geregelt.

Die neue BNO definiert, was in den nächsten 20 bis 30 Jahren in Aarau gebaut werden kann. Unter den Ersten, die davon profitieren, dürften ein Projekt für ein Wohngebäude an der Schönenwerderstrasse (Firma HRS, 24 Mietwohnungen für 10 Mio. Fr.) und die Überbauung Bühlrain (Firma Erne, 10 Eigentumswohnungen für 6,5 Mio. Fr.) sein.

Sehr erfreulich für Kraftwerkpläne der Eniwa

Die neueste Entwicklung in Sachen BNO ist eine gute Nachricht für die Eniwa: Ein Hindernis für die Sanierung des Wasserkraftwerks an der Aare (135-Mio.-Projekt) ist aus dem Weg geräumt. Noch vor wenigen Wochen sah es danach aus, als würde die Inte­ressengemeinschaft Alte Badi (einst 44 Opponenten) gegen die Energiezone eine Beschwerde einreichen. Doch das ist nun nicht der Fall. (uhg)

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