Gränichen
Nur die Sicherung der Qualität muss an der Schule besser werden

Die Schule Gränichen wurde im letzten Semester auf ihre Funktionstüchtigkeit und die Wirksamkeit ihres Qualitätsmanagements geprüft.

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Blick über Gränichens Dorfzentrum

Blick über Gränichens Dorfzentrum

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Der Schlussbericht der externen Schulevaluation zeigt nun, dass die Schule die Anforderungen in sechs von sieben geprüften Bereichen erfüllt. Nur beim internen Qualitäts- Management wurden Defizite festgestellt.

Wie die Präsidentin und dem Vize-Präsidenten der Schulpflege, Regina Heller und Bruno Kyburz, mitteilen, wurde die Schulevaluation auf verschiedene Weise durchgeführt: mit Online-Befragungen an der Oberstufe, von der vierten Klasse Primar an konnten sich die Schülerinnen und Schüler mittels schriftlichen Fragebogen zum Klassenklima und zum Unterricht äussern. Eltern wurden auf dem Postweg ebenfalls befragt. Lehrpersonen stellten den Schulleitungen online eine Einschätzung der Führungsqualität aus.

Einwandfrei in sechs Bereichen

Ein Erschwernis war, dass in der Evaluationsphase im Januar die Stelle des Schulleiters Oberstufe verwaist war, weil sich der frühere Inhaber der Stelle einer neuen Herausforderung zugewandt hatte. Auf den beiden Schulleitungen vor Ort lasteten zusätzliche Aufgaben.

In sechs von sieben evaluierten Bereichen stehen die Ampeln auf Grün: Schul- und Unterrichtsklima, Arbeitsklima für Lehrpersonen, Elternkontakte, Erfüllung der Betreuungs- und Aufsichtspflicht, Schulführung und Regelkonformität.

Im Qualitäts-Management-Bereich zeigt die gelbe Ampel, dass Handlungsbedarf angezeigt ist. Im Bericht werden Empfehlungen abgegeben für Optimierungen. Unter anderem wird empfohlen, ein gemeinsames Qualitäts-Verständnis aufzubauen und eine höhere Verbindlichkeit in den verschiedensten Bereichen herzustellen. Eine grössere Steuerung der Prozesse durch die Schulleitungen und ein besserer Umgang aller Beteiligten mit Defiziten sind angezeigt. Stufenübergreifende oder gesamtschulische Auseinandersetzungen über die Qualität des Unterrichts sind erforderlich. Auch Schülerfeedbacks und Elternarbeit gehören zum Entwicklungspotenzial der Schule.

Massnahmen zur Verbesserung

Als Massnahme wurde bereits das Qualitätsmanagement-Konzept in der Kaderweiterbildung der Schulpflege und der Schulleitungen im Mai verabschiedet, die Eingabe beim BKS um finanzielle Ressourcen für die Umsetzung ist erfolgt. Mit dem Inspektorat wird bis September ein Massnahmenpaket erarbeitet.

Die Schulpflege plant ausserdem, eine Form der Elternmitwirkung einzurichten und fordert die Eltern mittels Brief auf, sich bei Interesse bei der Schulpflege zu melden. Die nächste externe Evaluation ist im Schuljahr 2016/17 vorgesehen. (az)