Aarau
Nicht kontrolliert: Drei Personen essen giftige Pilze und landen im Spital

Ganze 17 Prozent der Pilze, die den Aarauer Pilzkontrolleuren im letzten Jahr vorgelegt wurden, waren ungeniessbar. Drei Personen zogen sich gar eine Vergiftung zu.

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Die Sommersteinpilze wuchsen erst spät - mit ihnen wurden dann viele ungeniessbare Pilze gefunden.

Die Sommersteinpilze wuchsen erst spät - mit ihnen wurden dann viele ungeniessbare Pilze gefunden.

110 Kontrollen haben die Pilzexperten im letzten Jahr durchgeführt und dabei über 243 Kilogramm Pilze begutachtet. Davon mussten mehr als 35 Kilogramm ungeniessbare sowie rund 7 Kilogramm giftige Pilze aussortiert werden.

Die Pilzkontrolleure vermuten, dass das eher bescheidene Pilzangebot und das sehr späte Wachstum der Sommersteinpilze der Grund dafür waren, dass verglichen mit dem Vorjahr mehr als vier Mal so viele ungeniessbare Pilze wie im Vorjahr vorgefunden wurden.

Wegen giftigen Pilzen ins Spital

Drei Personen mussten sich wegen Pilzvergiftung in Spitalpflege begeben. Bei zwei Kindern bestätigte sich der Verdacht auf eine Pilzvergiftung nicht. Bei diesen Fällen waren die Pilze nicht kontrolliert worden.

Details über die Pilzkontrollen sowie weitere Informationen sind unter www.aarau.ch/pilzkontrollen zu finden. (az)