Aarau
Neue Spielanzeigetafel und modernere Beschallungsanlage: Die Schachenhalle wird erneuert

Es sind nicht nur Sanierungsarbeiten, die an der Sporthalle in Aarau gemacht werden. Es gibt auch eine neue Spiel-Anzeigetafel, eine modernere Beschallungsanlage und WLAN.

Von Nadja Rohner
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Die Aarauer Schachenhalle wird erneuert

Die Aarauer Schachenhalle wird erneuert

Alex Spichale

Stolz war die Stadt, als der HSC Suhr Aarau den Aufstieg in die Nationalliga A schaffte und Endingen auf Platz zwei verwies. Allerdings: Punkto Heimhalle schlägt die brandneue Go-Easy-Arena der Endinger die Aarauer Schachenhalle um Längen.

Und das wird auch so bleiben. Der Einwohnerrat hat letztes Jahr beschlossen, mindestens zehn Jahre auf einen Ersatzneubau für die Schachenhalle zu verzichten. Dennoch müssen jetzt einige Instandhaltungsmassnahmen getätigt werden, damit das alte Gebäude noch so lange benutzbar bleibt.

Im Politikplan sind 900 000 Franken dafür eingestellt. Die meisten Änderungen sind zwingend nötig. Zwei werden auf Wunsch des HSC Suhr Aarau umgesetzt: Die defekte Spiel-Anzeigetafel wird ersetzt, die bestehende Beschallungsanlage erweitert. «Beides hat aber nicht direkt mit dem Aufstieg in die NLA zu tun», sagt Daniel Müller, Leiter der städtischen Abteilung Liegenschaften und Betriebe.

Unumgänglich sind die Anpassungen an den Fluchtwegen und der Beleuchtung. Beides entspreche nicht mehr den heutigen Normen, so Müller. «Der Betrieb der Halle soll mit gezielten Instandhaltungsmassnahmen für weitere zehn Jahre sichergestellt werden. Dazu gehören die Abdichtung des Flachdachses, neue Absturzsicherungen, ein neues Fluchtwegkonzept, Anpassungen an der Notfallbeleuchtung sowie der Ersatz der Hallenbeleuchtung.» Die meisten dieser Arbeiten werden in den laufenden Sommerferien umgesetzt, damit die Halle im August parat ist fürs neue Schuljahr.

Zudem gibt es neu WLAN in der Schachenhalle. Das braucht auch der HSC, gerade in der Nationalliga A. Dieses Bedürfnis hat der Club entsprechend bei der Stadt angemeldet. «Das WLAN wird aber in erster Linie wegen der Schule eingerichtet», sagt Daniel Müller. Nutzen dürfen es natürlich trotzdem alle. (nro)