Suhr

Neue Fassade soll den Energieverbrauch des Schulhaus Ost senken

Die Visualisierung der Architekten zeigt das Schulhaus Ost mit der neuen Fassade.  zvg

Die Visualisierung der Architekten zeigt das Schulhaus Ost mit der neuen Fassade. zvg

Der Gemeinderat hat im Herbst 2010 die «Liegenschaftsstrategie 2010 bis 2020+» verabschiedet. Der Studienauftrag ist abgeschlossen, die Gebäudehülle des Schulhauses Ost soll saniert werden.

Das auf der Liegenschaftsstrategie basierende Konzept, der Bewirtschaftungsplan, hat gemäss Gemeinderat Marco Genoni, Ressortchef Liegenschaften, zum Ziel, den Wert der Liegenschaften nachhaltig zu erhalten, die Investitionen langfristig zu planen und den Energieverbrauch der Liegenschaften zu optimieren, das heisst, zu reduzieren.

Die vollständige Sanierung der Gebäudehülle des Schulhauses Ost sei ein wichtiger Schritt in diese Richtung, sagt Marco Genoni. Im Rahmen des Liegenschaftskonzepts Schule werden weitere Projekte folgen. Am Infoforum vom 14. Februar hat der Gemeinderat erste Informationen geliefert. Es ist vorgesehen, die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Forum vom 2. Mai sowie an der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. Juni ausführlich zu orientieren.

Drei Architekturbüros beauftragt

Der Gemeinderat hat drei Architekturbüros beauftragt, Vorschläge für die Sanierung der Fassade des Schulhauses Ost zu erarbeiten. Die Gebäudehülle soll wärmetechnisch auf Minergie-Standard gebracht werden. Es soll auf hohe Funktionalität und niedrige Unterhaltskosten geachtet werden. Das neue Erscheinungsbild der Fassaden soll sich in das Gesamtbild der Schulanlage integrieren. Gleichzeitig oder in einer späteren Etappe wird eine kontrollierte Lüftung eingebaut.

Die Architekturbüros Hauri und Partner AG, Hertig Noetzli und König Hohl AG haben laut Gemeinderat interessante Lösungen eingereicht. Diese wurden von der Bauverwaltung, einem externen Fachgutachter, einem Kostenplaner, einem Bauphysiker und einem Haustechnikplaner beurteilt. Anhand dieser Prüfungen entschied der Gemeinderat, das Projekt «che bella pelle» des Büros Hertig Noetzli Architekten, Aarau, weiterbearbeiten zu lassen, mit dem Ziel, dafür an der Sommergemeindeversammlung 2011 einen Projektierungskredit bewilligt zu erhalten.

«che bella pelle»

Das Projekt «che bella pelle» greift die Themen «Massivbau» und «dezentrale Lüftung» auf, indem es einen monolithisch wirkenden Gebäudekörper mit grosszügigen Fensterelementen rhythmisiert. Diese Fensterelemente ermöglichen auf raffinierte Weise die Integration der kontrollierten Lüftung. Die Sockelpartie wird mit unempfindlichen Faserbetonelementen verkleidet. Diese Massnahmen verhelfen dem Schulhaus Ost zu einem neuen, zeitgemässen Look.

Die Vorschläge können bis zum 17. März im Schulhaus Ost während der Schulzeiten besichtigt werden. Siehe auch www.suhr.ch Stichwort Topaktuell. (pd/az)

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