Aarau

Neue Energiezentrale: Die Eniwa investiert Millionen auf dem Areal des Kantonsspitals

Wird durch einen Neubau ersetzt:  Die bestehende Energiezentrale des Kantonsspitals.

Wird durch einen Neubau ersetzt: Die bestehende Energiezentrale des Kantonsspitals.

In der neuen Energiezentrale des Aarauer Spitals soll künftig Abwärmeenergie aus der KVA Buchs ins Versorgungsnetz des KSA und der Stadt eingespeist werden.

Noch sind die Informationen spärlich. Noch weiss man nichts über das existierende Vorprojekt, geschweige denn über die Investitionssumme, die im zweistelligen Millionenbereich liegen dürfte. Dass etwas läuft, kann man aber der «Ausschreibung – KSA Energiezentrale Neubau» entnehmen, die im Amtsblatt publiziert wurde.

Auf Nachfrage schreibt Eniwa-Kommunikationschefin Sandra Bläuer: «Aktuell läuft eine Submission der Eniwa AG für die Planungsleistungen der technischen Installationen einer neuen Energiezentrale auf dem Areal des Kantonsspitals Aarau (KSA). Diese soll die in die Jahre gekommene Energiezentrale auf dem Areal des KSA ersetzen.»

Die bestehende Energiezentrale befindet sich westlich der Kinderklinik. Sie ist seit Januar 2017 im Besitz der Eniwa (damals noch IBAarau). Vor drei Jahren erwarb die IBAarau neben der Zentrale das gesamte primäre Verteilnetz des Spitals. Es hiess, durch die Zusammenarbeit könnten die Betriebs- und Investitionskosten des KSA «in den nächsten zehn Jahren erheblich gesenkt werden».

Klar ist, dass der bevorstehende Spitalneubau «Dreiklang» Auswirkungen auf die Wärmezentrale haben wird. «In der neuen Energiezentrale wird zukünftig ein Grossteil der Abwärmeenergie der Kehrichtverbrennungsanlage Buchs über eine bestehende Fernwärmeleitung eingespeist und ins Versorgungsnetz des KSA-Areals und der Stadt Aarau verteilt», schreibt Bläuer. «Der geplante Neubau bietet Platz für die technischen Installationen der Eniwa AG; weitere Nutzungen durch das KSA sind ebenfalls vorgesehen.»

Autor

Urs Helbling

Urs Helbling

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