Ausstellung
"Netzwerk Schweizer Pressefotografie": Eintauchen in die Welt der spektakulären Fotos

Das Stadtmuseum Aarau eröffnet eine Ausstellung, die für ein sehr breites Publikum interessant sein dürfte.

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Ausstellung "Netzwerk Schweizer Pressefotografie" in Aarau
13 Bilder
Präsentation im Boulevard-Stil: Fotos und ihre Schlagzeilen.
Im Stadtmuseum werden über 500 Fotos gezeigt. Die neue Ausstellung "Netzwerk Schweizer Pressefotografie" im Stadt Museum Aarau beim Presserundgang am 17. Oktober 2017.
Netzwerk Schweizer Pressefotografie, Aarau
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Netzwerk Schweizer Pressefotografie, Aarau Die neue Ausstellung "Netzwerk Schweizer Pressefotografie" im Stadt Museum Aarau beim Presserundgang am 17. Oktober 2017. Im Bild: Laura Aellig (links) und Museumsleiterin Kaba Rössler vom Stadtmuseum.
Netzwerk Schweizer Pressefotografie, Aarau
Netzwerk Schweizer Pressefotografie, Aarau

Ausstellung "Netzwerk Schweizer Pressefotografie" in Aarau

Chris Iseli

Haben Sie Lust, aussergewöhnliche Fotos aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu sehen? Bilder, die Sie in Zeitungen oder Illustrierten vielleicht einmal gesehen haben? Möchten Sie gerne wissen, wie die Pressefotografen arbeiteten, als noch nicht jeder Schüler ein Selfie-fähiges Handy besass? Dann dürfte Sie die Ausstellung «Netzwerk Schweizer Pressefotografie» interessieren, die ab Freitag bis im Sommer 2018 im Stadtmuseum Aarau zu sehen ist.

Unglücke, Sportveranstaltungen, Königinnen und andere Promis: Die zehn Archive des Netzwerks Pressebildarchiv bewahren 23 Millionen Fotos auf. Davon werden in der Ausstellung, die das Stadtmuseum realisiert hat, etwa 500 gezeigt. Immer mit Legenden, die bei älteren Betrachtern viele «Weisch no»-Effekte auslösen dürften. Und für jüngere interessant sind, weil sie ein Stück Zeitgeschichte wiedergeben.

Etwa wenn mit Fotos und Erklärungen der Besuch der Queen in der Schweiz Anfang der Achtzigerjahre dokumentiert wird. Zu sehen ist auch eine Frau, die in der Eingangshalle des Bundeshauses vor dem Ehrenmal der «Drei Eidgenossen» staubsaugt. «Ein Foto mit Ikonen-Charakter», meinte Museumsleiterin Kaba Rössler. Interessant sind die Aufnahmen von vergleichsweise jungen Männern, die später Bundesräte wurden. Blocher, Leuenberger, Ogi: Die Ausstellung zeigt, dass die Zeit an niemandem spurlos vorbeigeht. Nicht an Menschen, nicht an Bildern. (uhg)

Pressebilder in der Ausstellung:

Aufnahmen von Fotografen in Aktion: Besucher der Ausstellung werden eingestimmt in eine Zeit, die schwarz-weiss dachte und analog funktionierte.
11 Bilder
Ein Pressefotograf 1963 an der Arbeit. Verrenken müssen sich Fotografen heute noch, der digitale Bilderkreislauf ist aber einfacher geworden.
Pressefotografie
Als eine Lawine das Dorf Silenen 1968 verschüttet, bleibt die Kirchenuhr um 18:13 Uhr stehen.
Weltmeisterschaften im Eiskunstlaufen: Gary Visconti (USA) läuft, Siegfried Kuhn (ganz links) und andere Fotografen lichten ihn ab.
Besuch von Queen Elisabeth II. am 30. April 2018 beim internationalen Komitee des Roten Kreuzes in Genf.
Zweikampf im Cupfinal zwischen Tedeschi von Lausanne Sports und dem La-Chaux-de-Fonds-Spieler Ehrbar in Bern am 10. Juni 1957.
Der Eigentümer der Bildagentur ATP, Arnold Theodor Pfister, hinter der Schreibmaschine am Rotsee im Jahr 1960.
1980: Eine Frau staubsaugt den Teppich vor dem Ehrenmal der «Drei Eidgenossen» in der Eingangshalle des Bundeshauses.
Fotos belichten im Fotolabor des Ringier-Bilderdienstes.
Ein Bild der Tour de Suisse 1956.

Aufnahmen von Fotografen in Aktion: Besucher der Ausstellung werden eingestimmt in eine Zeit, die schwarz-weiss dachte und analog funktionierte.

ATP © StAAG/RBA